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Anna Netrebko sagt Aufführung von Gounods "Faust" mit NDR Sinfonieorchester beim Hamburger Musikfest ab

Archivmeldung vom 01.03.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.03.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Doris Oppertshäuser
Anna Netrebko (Wien 2013)
Anna Netrebko (Wien 2013)

Foto: Tsui
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Anna Netrebko wird leider an der geplanten Aufführung von Gounods "Faust" beim diesjährigen Internationalen Musikfest Hamburg nicht auftreten können. Die Sängerin hat heute bekannt gegeben, dass sie die Partie der Marguerite in Gounods "Faust" bei allen geplanten Aufführungen in London, Wien, Baden-Baden und Hamburg nicht übernehmen kann. Sie bedauert es außerordentlich und bittet ihre Fans in diesen Städten um Verständnis.

"Es tut mir sehr leid, mitteilen zu müssen, dass ich die Rolle der Marguerite in Faust nicht in mein Repertoire werde aufnehmen können. Ich habe mich intensiv mit der Partie beschäftigt und bin zu der für mich sehr schweren und schmerzhaften Entscheidung gekommen, dass sie leider nicht richtig für mich ist. Ich hatte mich sehr darauf gefreut, die Partie in London, Wien, Baden-Baden und Hamburg zu singen und muss nun schweren Herzens von all diesen Produktionen zurücktreten. Es tut mir sehr leid, mein Publikum in diesen Städten zu enttäuschen und hoffe sehr, dass sie meiner Entscheidung Verständnis entgegenbringen können."

Die konzertante Aufführung des "Faust" in Hamburg mit dem NDR Sinfonieorchester unter Leitung von Thomas Hengelbrock am 15. Juni 2014 ist als Koproduktion des NDR mit dem Festspielhaus Baden-Baden und dem Internationalen Musikfest Hamburg geplant. Zur Absage Anna Netrebkos äußerte sich die Musikchefin des NDR, Andrea Zietzschmann: "Es ist natürlich immer schwer, eine Künstlerin wie Anna Netrebko zu ersetzen. Unser Koproduktionspartner, das Festspielhaus Baden-Baden, arbeitet mit uns gemeinsam an einer Neubesetzung der Rolle, die der hochkarätigen Besetzung der weiteren Partien entspricht. Wir hoffen, unserem Publikum schon sehr bald eine gute Lösung präsentieren zu können und werden dann umgehend darüber informieren."

Quelle: NDR Norddeutscher Rundfunk (ots)

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