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Prof. Dr. Renate Köcher: Medien sollen Journalisten ausreichend Zeit für Recherche und fundierte Bewertung lassen

Archivmeldung vom 03.05.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.05.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Thorben Wengert / pixelio.de
Bild: Thorben Wengert / pixelio.de

Die Leiterin des Instituts für Demoskopie Allensbach, Prof. Dr. Renate Köcher, hat in einem Statement zum Tag der Pressefreiheit für das Internet-Portal www.hausderpressefreiheit.de auf die Verpflichtung der Medien hingewiesen, "die Kompetenz und unvoreingenommene Neugierde von Journalisten zu fördern und ausreichend Zeit für Recherche und fundierte Bewertung zu lassen". Dies sei "in Zeiten des Missbrauchs von Pressefreiheit durch Fake News wichtiger denn je".

Prof. Dr. Renate Köcher: "Für die Bürger gehören Meinungs- und Pressefreiheit zu den zentralen Werten, die Deutschland und Europa ausmachen. 80 Prozent der Bevölkerung sehen in dem Stand von Meinungs- und Pressefreiheit eine Stärke des Landes. Die überwältigende Mehrheit ist auch überzeugt, dass qualifizierter, unabhängiger Journalismus für Demokratie und Gesellschaft essenziell ist. Aus dieser herausgehobenen Stellung erwächst jedoch auch für die Medien die Verpflichtung, die Kompetenz und unvoreingenommene Neugierde von Journalisten zu fördern und ausreichend Zeit für Recherche und fundierte Bewertung zu lassen - in Zeiten des Missbrauchs von Pressefreiheit durch Fake News wichtiger denn je."

Quelle: Haus der Pressefreiheit (ots)

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