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Maresa Hörbiger: "Ich habe als Kind erleben müssen, was es bedeutet, zu wenig Zeit mit der eigenen Mutter verbringen zu können."

Archivmeldung vom 10.08.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.08.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Maresa Hörbiger in der Fernsehsendung Kölner Treff, 2012
Maresa Hörbiger in der Fernsehsendung Kölner Treff, 2012

Foto: Superbass
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Im Interview mit dem Magazin Meins (Ausgabe 09/2013) erzählt Schauspielerin Maresa Hörbiger (68) ungewohnt offen, was es heißt, ein Kind der Hörbiger-Dynastie zu sein. Ihre Eltern, Paula Wessely und Attila Hörbiger, waren Superstars auf den Theaterbühnen Österreichs, Schwester Christiane ist die große Dame des deutschen Fernsehens. Dabei stören sie die Vergleiche mit der berühmten Schwester nicht: "Ich habe einfach einen anderen Weg eingeschlagen als Christiane. Ich wollte etwas machen, was sonst noch niemand aus meiner Familie gemacht hat." Deshalb hat sie Theater gespielt und mit dem "Theater zum Himmel" im Wiener Hörbiger-Haus ein eigenes Theater gegründet.

Für ihre Familie verzichtete Maresa Hörbiger auch auf eine lukrative Fernsehkarriere: "Für mich war ein festes Engagement am Burgtheater schon sehr wichtig. So konnte ich so lange bei meinem Kind bleiben, bis es erwachsen war." Den Grund dafür sieht Maresa Hörbiger in ihrer eigenen Kindheit: "Ich habe als Kind erleben müssen, was es bedeutet, zu wenig Zeit mit der eigenen Mutter verbringen zu können." Als Kind habe sie die Verehrung für ihre Mutter manchmal geärgert: "Ich habe mir gedacht, okay, für die Leute mag das so sein, aber wir haben sie halt zu wenig gehabt und nicht wirklich eine Beziehung zu ihr aufgebaut." Heute bereut sie es manchmal, dass sie sich nie richtig mit ihren Eltern ausgesprochen hat. "Ich habe mich zwar mit meinem Vater gut unterhalten, aber es gab nie eine richtige Konfrontation. Man lernt sich viel näher kennen, wenn man den Mut hat, sich auch mal ehrlich die Meinung zu sagen."

Quelle: Bauer Media Group, Meins (ots)

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