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Florence Kasumba: Ich lebe lieber in Berlin als in Hollywood

Freigeschaltet am 02.02.2019 um 07:13 durch Andre Ott
Florence Kasumba (2018)
Florence Kasumba (2018)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Schauspielerin Florence Kasumba, die am Sonntag erstmals als neue Tatort-Kommissarin in Niedersachsen zu sehen ist, zieht es trotz aller Erfolge mit den Marvel-Blockbustern nicht nach Hollywood. "Die Versuchung liegt bei null. Ich wohne in Berlin, fühl mich da sehr wohl und werde trotzdem in die USA eingeflogen. Ich muss nicht in den Staaten wohnen, um dort zu arbeiten", sagte Kasumba der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

Die 42-Jährige, die in Uganda geboren wurde und in Essen aufwuchs, hat seit 2016 in drei weltweit erfolgreichen Hollywood-Verfilmungen der Marvel-Comics mitgespielt. Sie wolle nicht ständig von Leuten umgeben sein, die in der Branche arbeiten, sagte Kasumba: "Viele ziehen ja nach L. A., um dort gesehen zu werden, aufzufallen und besetzt zu werden. Ich lebe lieber in Charlottenburg, komme gerne zum Drehen rüber und bin ansonsten lieber zu Hause." In Berlin habe sie eine "tolle Lebensqualität" und alles, was ihr wichtig sei. "Und wenn ich von A nach B muss, kann ich mich in die U-Bahn setzen. Das ist für mich eine Selbstverständlichkeit, auf die ich nicht verzichten möchte. In L. A. müsste ich extrem viel Geld für die Miete zahlen, ich bräuchte ein Auto - nein, das möchte ich nicht."

Überhaupt gehört der Verzicht aufs Auto zu Kasumbas festen Überzeugungen: "Ich habe das nie gebraucht. Wenn ich nach Essen fahre, werde ich am Hauptbahnhof abgeholt. Wenn ich arbeite, werde ich von der Produktion abgeholt. Und wenn ich privat unterwegs bin, dann bin ich in meinem Kiez und brauche auch keinen Wagen." Im Stau zu stehen sei für sie reine Zeitverschwendung, betonte Kasumba: "Dafür bin ich viel zu ungeduldig."

Die Schauspielerin, die im niederländischen Tilburg ihre Ausbildung in Gesang, Tanz und Schauspielerei absolvierte, hält die Holländer seitdem "definitiv" für lockerer als die Deutschen: "In Holland wurde ich immer gefragt: Wo kommst du her? Und wenn ich dann "Essen" gesagt habe, war klar: Das ist 'ne Deutsche. Hier in Deutschland kommt immer noch die Frage: Und wo kommst du wirklich her? Warum seid ihr hier? So ist das auch in der Filmbranche, beim Musical war es nie so."

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

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