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Wolf von Lojewski: "Das ist doch kein faires Rennen"

Archivmeldung vom 09.08.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.08.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Wolf von Lojewski (2016), Archivbild
Wolf von Lojewski (2016), Archivbild

Foto: © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Wolf von Lojewski sieht die heutige Informationsflut durchs Internet kritisch. Die Konflikte, die aus aller Welt jederzeit gezeigt werden, werfen dem ehemaligen Fernsehjournalisten zufolge kein gutes Licht auf die Menschheit. "Die Menschen haben einfach nicht das Talent, sich zu vertragen und glücklich zu sein, die finden immer einen Grund, sich die Köpfe einzuhauen", sagt Lojewski im Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber".

Der heute 84-Jährige informierte von 1979 bis 1982 bei den "Tagesthemen" über die Nachrichtenlage, von 1992 bis 2003 leitete und moderierte er das "Heute-Journal".

Der Wunsch, die Welt kennenzulernen

Auch der öffentliche Dialog sei durch Computer und Smartphone nicht besser geworden. "Dass jeder seine Meinung durchzupauken versucht und nicht mehr ansprechbar für andere ist, treibt die Spaltung der Gesellschaft sehr voran", sagt Lojewski. Seinen Entschluss, Journalist zu werden, fasste er schon recht früh im Alter von sechs Jahren. Damals schwärmte ihm sein Vater, der denselben Beruf ausübte, von den vielen Möglichkeiten der Karriere vor - und der Sohn erkannte, dass er in Vaters Fußstapfen treten wollte. "Es war der Wunsch, die Welt kennenzulernen, der mich in den Beruf trieb", sagt Lojewski, der in Ostpreußen aufgewachsen ist.

Die letzte große Frage zum Schluss

Um die Welt noch besser zu verstehen, wünscht sich der gelernte Journalist, der mit seiner Frau Ute heute in der Nähe von Wiesbaden lebt, am Ende seines Lebens ein Interview mit Gott. Dann will er ihm viele Fragen stellen. "So vieles an Deiner Schöpfung habe ich bewundert, aber so vieles leider nicht begriffen. Zum Beispiel warum Du Menschen auf die Reise schickst, von denen die einen sofort ins gemachte Bett fallen, und die anderen haben schon von Geburt an verloren? Das ist doch kein faires Rennen."

Quelle: Wort & Bild Verlag - Gesundheitsmeldungen (ots)

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