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Dirk von Lowtzow: "Ich war ein kleiner Möchtegern-Punk"

Archivmeldung vom 20.03.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.03.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Dirk von Lowtzow (2013), Archivbild
Dirk von Lowtzow (2013), Archivbild

Foto: Alice Wiegand
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Dirk von Lowtzow, Sänger der deutschen Band Tocotronic, erzählt gegenüber dem Magazin NEON (Ausgabe 04/2018), wie der österreichische Skandalautor Thomas Bernhard ihn und "vor allem die ersten Songs von Tocotronic" beeinflusst hat. "Ich war ein kleiner Möchtegern-Punk und wollte mich vom Durchschnitt abgrenzen, deshalb suchte ich nach abseitiger und aufregender Lektüre."

Der zu der Zeit 17-jährige Dirk von Lowtzow habe sich in den Schimpftiraden des Schriftstellers wiedergefunden. "Damals war ich sehr wütend, aufbrausend und grundsätzlich im Widerstreit mit der ganzen Welt. Ich war in einer Punkband und rebellierte weniger gegen meine Eltern, sondern gegen meine Mitschüler, die so unglaublich konservativ waren. Ich konnte mich ganz gut in Wutausbrüche hineinsteigern und kann das auch heute noch", so der 47-Jährige in NEON. Obwohl die Literatur von Thomas Bernhard ihn prägte, sagt der Tocotronic-Sänger, man dürfe "Bernhards schlechte Seiten nicht glorifizieren" - er sei "sehr frauenverachtend".

Quelle: Gruner+Jahr, NEON (ots)

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