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Super Bowl hatte zwölf Mio. illegale Streamer

Archivmeldung vom 10.02.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.02.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Super Bowl: 12 Mio. schalteten illegal ein.
Super Bowl: 12 Mio. schalteten illegal ein.

Bild: chiefs.com

Zwölf Mio. Menschen haben den diesjährigen Super Bowl allein auf eigentlich legalen Platformen illegal gestreamt. Das entspricht rund einem Zehntel der weltweit über 100 Mio. Zuschauer des Mega-Events. Vor allem via YouTube und Facebook gab es viele unerlaubte Streams, wie aus Zahlen der Anti-Piraterie-Plattform VTF Solutions hervorgeht.

Facebook Spitzenreiter bei Piraterie

VTF Solutions analysierte die Streaming-Plattformen YouTube, Facebook, die russische Website VK, Twitch und die zu Twitter gehörende Streaming-Seite Periscope. Insgesamt entdeckten die Analysten 2.650 illegale Streams. Der Großteil davon (70,6 Prozent) fand sich auf Facebook, dahinter lag YouTube mit 20,8 Prozent. Nicht berücksichtigt sind dabei auf Piraterie spezialisierte Seiten, weswegen die tatsächliche Zahl der illegalen Streamer noch wesentlich höher sein dürfte.

Der Super Bowl-Organisator NFL will gegen Piraterie vorgehen und illegale Streams abschalten. Jedoch sollte die Organisation laut Wayne Lonstein, CEO von VTF Solutions, noch einen Schritt weiter denken. "Wenn die Streams entfernt wurden, was passiert dann mit den Mio. von Zuschauern? Sie müssen nach anderen Quellen suchen. In Kombination mit dem Abschalten muss es auch Informationen über alternative Möglichkeiten geben", zitiert "TorrentFreak" Lonstein.

Legale Optionen zeigen

Es ist VTF Solutions zufolge nötig, Menschen über möglichst viele legale Streaming-Optionen aufzuklären. Das Unternehmen empfiehlt beispielsweise, bei gelöschten Streams einen Link zu einer legitimen Möglichkeit hinzuzufügen. Es wäre äußerst lukrativ, das Publikumssegment der Piraten für sich zu gewinnen und zu gesetzlich erlaubten Kanälen zu führen.

Quelle: www.pressetext.com/Georg Haas

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