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Anke Engelke: "Als Lehrerin wäre ich so geworden, wie ich bin: albern, manchmal sehr fleißig, ein bisschen streng und heiß auf Wissen"

Archivmeldung vom 17.01.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.01.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Anke Engelke auf der Berlinale 2010
Anke Engelke auf der Berlinale 2010

Foto: Adrignola
Lizenz: CC-BY-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Anke Engelke, 49, wollte früher einmal Lehrerin werden. "Zum Lesen hätte ich gerne animiert, egal in welchem Fach, in welcher Sprache. Englisch, Mittelstufe, das wär's, glaub ich, gewesen", sagte Engelke rückblickend im Interview mit dem Familienmagazin NIDO (Ausgabe 02/2015). "Als Lehrerin wäre ich so geworden, wie ich bin: albern, manchmal sehr fleißig, ein bisschen streng und heiß auf Wissen", mutmaßt sie. Bekanntlich landete sie nicht an der Schule, sondern arbeitet als Komikerin, Schauspielerin, Synchronsprecherin und Moderatorin.

In Sönke Wortmanns Kinokomödie "Frau Müller muss weg" (seit dem 15.1. zu sehen in den deutschen Kinos) spielt das deutsche Multitalent eine ehrgeizige Mutter, die die Lehrerin ihrer Tochter möglichst schnell loswerden will. Doch im wahren Leben hat Engelke durchaus Respekt vor Lehrern und ihrer Arbeit: "Der Job ist hart, man muss Psychiater, Erzieher, Clown, Wissensvermittler und -abfrager sein, all in one. Wie soll das gehen?!"

Doch trotz aller Wertschätzung für den Beruf rege sie sich ab und an auch über das Verhalten von Lehrern auf. "Mich ärgert heute, wenn ich von Kindern höre, dass man sie in der Schule nicht versteht", so die Komikerin zum Familienmagazin NIDO. "Verstehen bedeutet, den anderen beziehungsweise dessen Gefühlswelt wichtiger zu nehmen als das eigene Ego, wenn auch nur für die Dauer eines Gesprächs, für einen Moment, eine Schulstunde."

Quelle: Gruner+Jahr, Nido (ots)

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