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"Wie ein Sechser im Lotto": Désirée Nosbusch erzählt von ihrem Comeback, was sie Rudi Carrell zu verdanken hat und wie es war, als Klaus Kinski sie einsperrte

Archivmeldung vom 20.12.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.12.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Sina Götz exklusiv für DB MOBIL 01/2020. Bild: "obs/DB MOBIL/Sina Götz"
Sina Götz exklusiv für DB MOBIL 01/2020. Bild: "obs/DB MOBIL/Sina Götz"

Jahrelang herrschte Karriereflaute, Schauspielerin Désirée Nosbusch erhielt kaum noch Angebote. Doch dann kam die Erfolgsserie "Bad Banks": Die Rolle der machthungrigen Bankerin Christelle Leblanc ermöglichte Nosbusch 2018 das ersehnte Comeback - mit 54 Jahren.

Eine riesige Überraschung, wie die Luxemburgerin im Titelinterview mit DB MOBIL (Januar-Ausgabe, EVT 27.12..2019) erzählt: "Das ist wie ein Sechser im Lotto, den kann man nicht planen." Als sie erfahren habe, dass sie die Rolle bekommen habe, sei sie gerade auf der Autobahn unterwegs gewesen: "Ich bin an die Seite gefahren und vor Freude in Tränen ausgebrochen." Im Januar startet sie mit "Bad Banks" in die zweite Staffel.

Nosbusch sagt, das Unerwartbare habe immer wieder den Rhythmus ihres Lebens bestimmt. "Als Kindermoderatorin bin ich über Nacht bekannt geworden, und dann hatte ich 1984 ein Comeback, als ich den "Grand Prix Eurovision de la Chanson" moderierte. Und jetzt gibt es Frauen, die zu mir sagen: "Du machst mir Mut, dass mit 50 noch nicht alles vorbei ist", sagt Nosbusch im Interview mit dem Magazin der Deutschen Bahn.

Mit zwölf Jahren hatte sie Ihren ersten öffentlichen Auftritt als Radiomoderatorin bei Radio Luxemburg, mit 15 flog sie nach San Francisco, um Klaus Kinski zu interviewen. Doch bevor das Gespräch zustande kam, sperrte er sie in sein Haus ein. "Was wichtig ist: Er hat mich eingesperrt, aber mir nichts getan. Was ich aus der Begegnung mitgenommen habe, ist, dass Kinski so verrückt wie genial war. Er hat damals schon Biogemüse in seinem Garten angebaut und alle Etiketten aus seiner Kleidung rausgeschnitten. Er hatte die totale Aversion gegen Labels jeder Art."

Als Désirée Nosbusch kurze Zeit später mit dem Horrorfilm "Der Fan" ins Kino kam, verlor sie ihren Job als Moderatorin beim ZDF - ihre Rolle als durchgedrehter Fan, der das Objekt seiner Begierde tötet, zerstückelt und verspeist, war kein gutes Vorbild für die Jugend. Warum sie gerade diesen skandalträchtigen Film gedreht hat? Auch wegen Rudi Carrell. "Als ich die Rolle in ,Der Fan' angeboten bekam, hatte ich auch die Möglichkeit bei "Radio Powerplay", dem Vorgänger von "Die Supernasen" mit Thomas Gottschalk und Mike Krüger, mitzuspielen. Das wäre die populäre Entscheidung gewesen. Aber die Thematik von "Der Fan" interessierte mich mehr." Sie habe damals Rudi Carrell angerufen und ihn um Rat gefragt. "Seine Frage traf mich ins Mark: ,Willst du Moderatorin oder Schauspielerin sein?' Ich antwortete: ,Schauspielerin!'' Tja, dann musst du den unbequemeren Weg gehen.'"

Quelle: DB MOBIL (ots)

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