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ZDF-Fernsehrat will Aufklärung zu "Deutschlands Beste"

Archivmeldung vom 14.07.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.07.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Die ZDF-Zentrale (Verwaltungsgebäude) in Mainz-Lerchenberg. Das Sendezentrum mit dem Fernsehgarten liegt verdeckt dahinter.
Die ZDF-Zentrale (Verwaltungsgebäude) in Mainz-Lerchenberg. Das Sendezentrum mit dem Fernsehgarten liegt verdeckt dahinter.

Foto: Tobo777
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der ZDF-Fernsehrat will den Vorfällen um die manipulierten Ranglisten der ZDF-Shows "Deutschlands beste Männer" und "Deutschlands beste Frauen" umfassend und gründlich nachgehen. Der Vorsitzende des Fernsehrates, Ruprecht Polenz, kündigte in einem Schreiben an alle Mitglieder des Gremiums an, der Fernsehrat werde sich mit den Vorgängen befassen. Im Vorfeld solle sich der zuständige Programmausschuss Programmdirektion der Sache annehmen, wenn möglich in einer zeitnahen Sondersitzung. Dabei soll dem Gremium genau erläutert werden, wie es zu diesen Manipulationen kommen konnte und wer wann davon gewusst hat.

Der Ausschuss soll die Vorfälle für die nächste Fernsehratssitzung (19.09.2014) bewerten und eine Empfehlung abgeben, wie so etwas künftig verhindert werden kann.

Dieser Vorfall sei sehr abträglich für die Glaubwürdigkeit des ZDF, so Polenz in dem Brief an die Mitglieder des Fernsehrates: "Es geht nicht nur darum, dass gegenüber den dafür Verantwortlichen die notwendigen Konsequenzen gezogen werden. Es muss auch verlässlich sichergestellt werden, dass sich solche Vorgänge in Zukunft nicht wiederholen können. Hier ist auch der Fernsehrat gefordert", so Polenz weiter.

Das ZDF hatte nach einer internen Untersuchung mitgeteilt, dass die Ranglisten nicht der repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes FORSA entsprachen. Die Redaktion habe Veränderungen vorgenommen mit dem Ziel, angefragten Gästen der Show einen attraktiveren Platz zu geben. Die beiden Zuschauer-Votings (eine Online-Befragung des ZDF und eine Abstimmung der Leser der "Hörzu") seien wegen "methodischer Probleme" nicht in das Ergebnis mit eingeflossen.

Der Fernsehrat ist neben dem Intendanten und dem Verwaltungsrat eines der drei Organe des ZDF. Zentrale Aufgabe des Fernsehrates ist die Überwachung der ZDF-Angebote auf Übereinstimmung mit den ZDF-Richtlinien und staatsvertraglichen Bestimmungen. Dabei kommt der Programmkontrolle eine besondere Rolle zu.

Quelle: ZDF-Fernsehrat / Verwaltungsrat (ots)

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