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Margot Käßmann ärgert sich über Volker Beck und die sozialen Medien

Archivmeldung vom 01.12.2023

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.12.2023 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Mary Smith
Margot Käßmann, neue Botschafterin fuer das internationale Kinderhilfswerk terre des hommes / Bild: "obs/terre des hommes Deutschland e.V./Norbert Neetz"
Margot Käßmann, neue Botschafterin fuer das internationale Kinderhilfswerk terre des hommes / Bild: "obs/terre des hommes Deutschland e.V./Norbert Neetz"

Theologin Margot Käßmann hadert mit den sozialen Medien: "Sozial sind die nicht, da rotzen Menschen irgendeine Empfindung raus, ohne zu reflektieren", sagte die frühere Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland und ehemalige Landesbischöfin der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ). Einer, dessen Online-Posting ihr übel aufgestoßen ist, ist Volker Beck. Der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft saß von 1994 bis 2017 für die Grünen im Bundestag.

"Margot Käßmann - immer treffsicher ethisch auf der falschen Seite", hatte der Ende Oktober bei X (vormals Twitter) geschrieben und ihr "Teestuben-Pazifismus auf den Kosten anderer" vorgeworfen. Hintergrund war ein Bericht, in dem sich Käßmann gegen deutsche Waffenlieferungen an Israel ausgesprochen hatte. "Was ist das denn für eine Äußerung? Heißt das, Volker Beck ist immer auf der richtigen Seite?", sagte Käßmann der NOZ. "Was soll diese Diffamierung? Warum werden Menschen anderer Meinung sofort abgewertet?"

Grundsätzlich sieht Käßmann die Menschheit "in einer Phase, in der viele schockiert sind. Ich auch, weil das Ausmaß an Krieg und Hass derartig dominant ist." Auch außerhalb der sozialen Medien muss sich Käßmann immer wieder für ihren Pazifismus rechtfertigen. Die Theologin lässt sich aber nicht von ihren Überzeugungen abbringen: "Pazifistinnen und Pazifisten werden auch in Kriegszeiten gebraucht, damit dieser Ruf zur Mäßigung, zur Verhandlung, zum Frieden, nicht einfach verspottet wird, sondern Gehör findet."

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

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