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Schauspieler und Naturschützer Hannes Jaenicke fordert mehr Verbote für den Klimaschutz

Archivmeldung vom 21.05.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.05.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Hannes Jaenicke (2020)
Hannes Jaenicke (2020)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Der Schauspieler und Naturschützer Hannes Jaenicke sieht keine Alternative zu deutlich mehr Verboten, wenn es um Klimaschutz geht. "Offensichtlich haben viele Parteien eine ganz große Angst, in die Ecke der Verbotspartei geschubst zu werden oder sich das Schimpfwort Ökodiktatur anhören zu müssen. Ganz ehrlich: Wir haben keine andere Wahl mehr", sagt er im Podcast "Die Wochentester" von "Kölner Stadt-Anzeiger" und "RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND)".

Haenicke weiter: "Die Liste der Probleme ist so lang, dass es Vogel-Strauß-Politik wäre, so zu tun, als hätten wir überhaupt noch Entscheidungsmöglichkeiten. Reden Sie mal mit Bauern, denen das Grundwasser zu tief abgesackt ist. Reden Sie mal mit Leuten in der Sahel-Zone, die überhaupt keine Ernten mehr einfahren, oder mit Menschen im Südpazifik, denen die Inseln absaufen. Die Frage, ob wir Verzicht lustig finden oder nicht, die wird sich im Lauf der näheren Zukunft schnell erübrigen."

Der Natur-Aktivist beleuchtet in seiner neuesten Dokumentation "Im Einsatz für den Wolf" die Rückkehr des Raubtiers nach Deutschland. Insbesondere in punkto Mobilität und Ernährung sind seiner Ansicht nach gravierende Einschränkungen geboten, um die Erderwärmung zu stoppen: "Wir müssen zum Sonntagsbraten zurück, auch wenn das erst einmal wie ein schmerzhafter Verzicht klingt. Der Sonntagsbraten war ja mal ein Ereignis. Genau wie eine Flugreise mal ein Event war. Jetzt fliegen Leute für 19 Euro nach Malle, ballern sich zu - und fliegen am nächsten Morgen ohne Hotelbuchung zurück: Muss das sein? Die Antwort ist ein klares Nein. Wir müssen den Dingen wieder einen Wert geben. Dazu gehört Nahrung, und auch Fleisch."

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger (ots)


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