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Umstrittene Vorabendserie "Eine für alle" bekommt neuen Produzenten

Archivmeldung vom 06.05.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.05.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Die neue, unter miesen Quoten leidende Vorabend-Daily "Eine für alle" der ARD hat einen neuen Produzenten: Alexander Ollig, der erst Anfang April vom ZDF zur Produktionsfirma Bavaria wechselte, wird die Serie weiter betreuen.

Die Berliner Produktionsfirma Rubicon, die bislang die Soap realisierte, musste den Stab abgeben.Dies berichtet das Branchenmagazin Werben & Verkaufen (W&V) in seiner morgen erscheinenden Ausgabe. Damit zieht die ARD die Reißleine. Denn: Vergangenen Donnerstag wollten nicht einmal mehr eine Million Zuschauer die neue "Dramedy" sehen. In der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen lag der Marktanteil bei 3,0 Prozent. Am Montag lagen die Quoten bei 4,4 Prozent. ARD-Programmdirektor Volker Herres sagte der Zeitschrift W&V: "Die Zuschauerresonanz liegt unter unseren Erwartungen. Deshalb ist es richtig, die Serie zügig nachzujustieren. Das kann auch mit personellen Veränderungen einhergehen." Produzent Ollig soll der Daily nun zum Erfolg verhelfen. Programmchef Herres sagt: "Ich denke, wir müssen die emotionale Wucht des Plots noch stärker und stimmiger herausarbeiten. Man kann davon ausgehen, dass sich das Redaktions- und Produktionsteam voll ins Zeug legen."

Quelle: Werben & Verkaufen

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