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Vorwürfe von Josef Esch gegen WDR-Film "Karstadt - Der große Schlussverkauf" völlig haltlos

Archivmeldung vom 20.05.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.05.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
WDR Westdeutscher Rundfunk
WDR Westdeutscher Rundfunk

Die vom Kölner Unternehmer Josef Esch wegen des Fernsehbeitrages "die story: Karstadt - Der große Schlussverkauf" gegen den WDR erhobenen Vorwürfe (Pressemitteilung von Jan Michael Dix vom 24. März 2010) haben sich als völlig haltlos erwiesen. Esch hatte eine einstweilige Verfügung gegen den Bericht erwirkt und auch gegen die verantwortlichen Redakteure und die Autoren des Beitrages Strafanzeige erstattet. Darin war unter anderem die Behauptung enthalten, in dem Beitrag des WDR werde mit gefälschten Dokumenten manipuliert.

Nachdem der WDR bei den befassten Gerichten alle recherchierten Fakten auf den Tisch gelegt hat, musste Esch die von ihm erwirkte Verfügung zurückziehen und hat alle angestrengten Gerichtsverfahren beendet. Auch die Strafanzeige gegen Mitarbeiter des WDR wurde zurückgezogen. Mit einer strafbewehrten Unterlassungserklärung haben sich Esch und Dix zudem verpflichtet, die Behauptung zu unterlassen, im WDR-Film sei als Beleg für eine Geheimvereinbarung zur Aktienmanipulation zum Nachteil der Karstadt Quelle AG eine nachträglich manipulierte Version anstelle des Originaldokuments präsentiert worden. Damit haben sich alle gegen den Film gerichteten Einwände als haltlos erwiesen. Der "story"-Beitrag kann auch weiterhin ausgestrahlt werden.

Die "story"-Redaktion war in dem investigativen Film Hintergründen der größten Firmenpleite der Nachkriegsgeschichte um das Karstadt-Unternehmen nachgegangen und hatte mit fundierten Recherchen die engen Beziehungen zwischen Arcandor-Managern und privaten Investoren aufgezeigt. Ferner wurden Spuren von Finanztransaktionen und geheimen Absprachen im Umfeld der Finanzpleite verfolgt, die den Verdacht stützen, dass der Konzern zum Spielball privater Interessen geworden sein könnte. 

Quelle: WDR Westdeutscher Rundfunk

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