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Polizei und "Weisser Ring" kritisieren ARD

Archivmeldung vom 27.05.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.05.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Logo der Nachrichtensendung Tagesschau. Bild: ARD Das Erste
Logo der Nachrichtensendung Tagesschau. Bild: ARD Das Erste

Die Polizei und der Opferverband "Weisser Ring" kritisieren die ARD und ihre Entscheidung, in der "Tagesschau" nicht über den Fall der vor zwei Wochen entführten Bankiers-Gattin Maria B. zu berichten.

Die Polizei hatte am Tag nach der Entführung einen Fahndungsaufruf herausgegeben, die Öffentlichkeit um Mithilfe gebeten. Auch die Familie des Opfers hatte öffentlich an die Täter appelliert. Doch darüber berichtete die ARD-"Tagesschau" nicht. Für Joachim Lautensack (55), Landesvorsitzender der baden-württembergischen Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) ein Fehler. Er sagte "Bild": "Für mich stellt sich die Frage: Wird die "Tagesschau" ihrem Informationsauftrag überhaupt noch gerecht, vor allem im Sinne der Gebührenzahler." Auch die Opfer-Organisation "Weisser Ring" greift die ARD an. Sprecher Helmut K. Rüster zur "Bild-Zeitung": "Dieser Entschluss ist schwer nachvollziehbar. Es gibt keinen Grund, darüber nicht zu berichten." Als Grund für die Nicht-Berichterstattung nannte "Tagesschau"-Chef Kai Gniffke der "Bild": "Die Hauptausgabe der "Tagesschau" nimmt Kriminalfälle nur in seltenen Ausnahmefällen auf." In seinem Internet-Blog hatte Gniffke darauf verwiesen, dass, wenn man hier helfe, man dies auch bei Knochenmarkspenden oder Vermisstenfällen tun könne.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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