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Offizielle Deutsche Charts: Xatar ist erster Spitzenreiter unter neuer Chartmarke

Archivmeldung vom 08.05.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.05.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Xatar - „Baba aller Babas“
Xatar - „Baba aller Babas“

Der Startschuss ist gefallen: Ab sofort erscheinen die Offiziellen Deutschen Charts eine Woche früher als bisher und präsentieren sich sowohl optisch als auch konzeptionell runderneuert. Erster Spitzenreiter unter der von GfK Entertainment, Bundesverband Musikindustrie und den wichtigsten Branchenvertretern initiierten neuen Chartmarke ist Xatar. Der „Baba aller Babas“ zieht an der versammelten Konkurrenz vorbei und ist bereits der neunte Rapper, der 2015 auf Platz eins landet.

Die britische Folk-Rock-Band Mumford & Sons geht auf ihrem neuen Album „Wilder Mind“ deutlich stadionlastiger als sonst zu Werke. Marcus Mumford und seine Truppe, die im Juli nach Berlin kommen, reihen sich an zweiter Stelle ein. Tocotronic haben dahinter „Tocotronic (Das Rote Album)“ im Gepäck.

Zwei Neueinsteiger schaffen es ebenfalls in die Top Ten: Liedermacher Reinhard Mey mit seinem Konzertmitschnitt „Dann mach's gut - Live“ (fünf) sowie der österreichische Elektroswing-Pionier Parov Stelar mit „The Demon Diaries“ (acht).

Im Single-Ranking nehmen Wiz Khalifa feat. Charlie Puth etwas Tempo raus und parken ihren „Fast & Furious 7“-Song „See You Again“ an zweiter Stelle. Newcomer-DJ Felix Jaehn und die erst 14-jährige Sängerin Jasmine Thompson führen das Feld mit „Ain't Nobody (Loves Me Better)“ erstmals an. Soundtüftler Lost Frequencies („Are You With Me“) rundet das Podium ab.

Frauenpower pur gibt es auf den Positionen sieben und 14 auf die Ohren: Dort stellen Sarah Connor („Wie schön du bist”) und Lena („Traffic Lights”) ihre neuen Tracks vor.

Mit einer Marktabdeckung von über 90 Prozent aller Musikverkäufe liefern die Offiziellen Deutschen Charts ein vollständiges Bild des deutschen Musikmarktes. Basis der Hitlisten bilden die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.

Quelle: GfK Entertainment

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