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Joko Winterscheidt steigt bei Berliner Start-up ein

Archivmeldung vom 11.04.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.04.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf beim Deutschen Fernsehpreis 2012
Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf beim Deutschen Fernsehpreis 2012

Foto: JCS
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

TV-Moderator Joko Winterscheidt hat sich an dem Berliner Start-up "GoButler" beteiligt. "Ich finde den Service sehr gut, ich mag die Jungs", so Winterscheidt in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin "Focus". Anfangs sei es nur um etwas Publicity via Twitter gegangen, doch sei "da gleich ein cooles Miteinander gewesen, und so haben wir sehr bald den größeren Plan besprochen".

Der Moderator will offenbar auch etwas zurückgeben: "Genauso, wie es in meinem Leben Menschen gab, die mich auf meinem Weg unterstützt haben, bin ich jetzt gern derjenige, der den Jungs hilft, die Sache in Schwung zu bringen - nicht nur als stiller Teilhaber, ich wirke mit." Der Service startete Anfang März.

Die inzwischen 30 Mitarbeiter kümmern sich um die Erfüllung der Wünsche von derzeit 30.000 registrierten Kunden und vermitteln Dienstleistungen aller Art. Sie organisieren Pizza-Lieferungen, buchen Reisen oder vermitteln einen Autor für ein Liebesgedicht. Geordert wird per SMS.

"Wenn Leute sagen, für dieses oder jenes habe ich jetzt keinen Kopf, aber es muss gemacht werden, kommen wir ins Spiel", so Winterscheidt. Seit er im Fernseh-Business ist, habe er "eine Agentur, die mein Leben organisiert, und mir geht es ganz gut damit", so der 37-Jährige. "Ein Butler nimmt einem Arbeit ab."

Auch wenn der Kunde mit seinem "Diener" nur per Kurznachricht kommuniziert, könne man "schon von einer Beziehung sprechen", so Winterscheidt. Bei der Aufnahme und mit jeder Nutzung entstehe "ein Kundenprofil" und "ein Algorithmus im Hintergrund" habe "die speziellen Wünsche parat".

Der "große Unterschied" zu Facebook und Google: "Bei uns entscheidet der Kunde, was wir wissen sollen." Auch solle es keine Werbung in Form von Empfehlungen geben. "Es ist ein Einweg-Service, wir werden nur aktiv, wenn man uns einen Auftrag gibt", so Winterscheidt.

Das Berliner Start-up sei "nicht das einzige Projekt", für das er sich interessiere, es gebe auch "andere gute Ideen, die aber bis zur Marktreife noch Zeit brauchen". Auf die Frage, ob sein neues Betätigungsfeld der Anfang von weniger Joko und Klaas und weniger Halli Galli sei, versicherte Winterscheidt: "Nein, nein, da kann ich alle beruhigen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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