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Jörg Hartmann verbietet Tochter seine eigenen Filme

Archivmeldung vom 02.09.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.09.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Logo von Tatort
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Der Schauspieler Jörg Hartmann verbietet seiner Tochter, sich Filme mit ihm anzusehen. "Warum soll ein Kind sich mit zehn Jahren schon so etwas angucken?" meinte Hartmann, der als Stasi-Offizier in "Weissensee" und "Tatort"-Ermittler in Dortmund als "Psycho vom Dienst" im deutschen Fernsehen populär wurde. "Bloß nicht!

Gerade der vierte Dortmunder `Tatort`, den wir jetzt drehen, ist heavy", sagte Hartmann der "Bild am Sonntag". Zu der vor allem aus Polizeikreisen heftigen Kritik an seiner grenzwertig hartgesottenen "Tatort"-Ermittlerfigur meinte der Schauspieler: "Wenn wir im `Tatort` authentische Polizeiarbeit senden sollten, müssten wir von den 90 Filmminuten 80 Minuten zeigen, in denen wir Fakten aufschreiben – da schnarcht uns das Publikum weg. Wir haben doch beim `Tatort` einen ganz anderen Anspruch."

Auch zu seiner Rolle als skrupelloser Stasi-Offizier Falk Kupfer in "Weissensee" hat Hartmann ein entspanntes Verhältnis. Hartmann: "Um ihn gut darstellen zu können, muss ich ihn lieben. Ich kann nicht nur analytisch herangehen. Falk merkt ja nicht, dass er etwas Schlechtes tut. Er ist völlig in seinem System gefangen. Ich musste somit auch das Gute in ihm sehen. Falk Kupfer hat Ideale – egal, wie man sie bewerten mag."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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