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Maria Furtwängler sieht "jung gebliebene Eltern" kritisch

Archivmeldung vom 25.09.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 25.09.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Hubert Burda und Maria Furtwängler
Hubert Burda und Maria Furtwängler

Bild: Eigenes Werk /OTT

Schauspielerin Maria Furtwängler sieht "jung gebliebene Eltern" kritisch. "Es ist doch furchtbar, wenn die Eltern cooler sind als die Kids", sagte Furtwängler dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland".

Sie fügte hinzu: "Wenn die Väter mit Kapuzenpullis und Skateboard durch die Stadt gehen. Was sollen dann die Kinder noch machen?" Es sei eine unfassbare Aufgabe, seine Kinder loszulassen – auch im Hinblick auf die eigene Vorstellung, wie sie sein sollen. Sie erlebe das auch mit ihren eigenen Kindern und halte dies für einen absolut anspruchsvollen Prozess, so die Schauspielerin. Die Möglichkeiten, die Social Media heute bietet, sieht Furtwängler zwiegespalten: "Wir können unsere Kinder dank Apps jetzt sogar auf dem Schulweg tracken. Dauernd können wir gucken, wo sie gerade sind."

Wenn man gleichzeitig seinen Kindern sage: "Nutzt nicht so viel euer Handy." sei das deshalb eine gespaltene Botschaft. In ihrem neuen Film "Nachts baden" spielt sie eine Rockmusikerin mit einer spießigen Tochter. Sie habe trotz vieler Rollen, die sie bereits gespielt hat, immer noch Wunschcharaktere, die sie gerne mal darstellen würde. "Frauen an einer bestimmten Kippe zu erzählen, die Abgründe haben, finde ich sehr reizvoll", so Furtwängler. Leni Riefenstahl sei eine Figur, die man endlich aus Deutschland heraus erzählt kriegen müssten. "Das war eine Frau, die sehr ambivalent war, eine selbstbewusste Frau und Künstlerin, die sich ihrer Verblendung und ihrem Mitläufertum nie gestellt hat", sagte die Schauspielerin.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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