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Deutsche Erfolgsproduzenten beklagen Krimi-Flut im Fernsehen

Archivmeldung vom 26.05.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.05.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Bild: RainerSturm / pixelio.de
Bild: RainerSturm / pixelio.de

Fünf führende deutsche TV-Produzenten haben das Überangebot an Krimis im hiesigen Fernsehen kritisiert. "Da ist sozusagen permanent Sturmflut", klagt Michael Souvignier in einem Interview mit der "Bild am Sonntag". "Wir haben zu wenig andere Formate, dadurch verlernen wir, wie man andere Genres schreibt und dreht", bemängelt auch Regina Ziegler, die "mehr Mut zur Vielfalt" fordert. "Das Publikum wird es uns danken."

Auch für Oliver Berben und Thomas Teubner ist die Menge an Krimis inzwischen "uneingeschränkt zu viel". Für Nico Hofmann, der zuletzt mit dem auch international erfolgreichen Mehrteiler "Unsere Mütter, unsere Väter" für Aufsehen sorgte, ist der Krimi-Overkill das Ergebnis von Quoten-Hörigkeit und mangelnder Kreativität: "Die dümmste aller Devisen bei der Programmplanung heißt: Wenn nichts mehr läuft - Krimi läuft immer." Er habe sich schon oft gefragt, warum die Deutschen eine Nation der Krimischauer seien und sich mit allen Abgründen des Lebens beschäftigten, so Hofmann in der "Bild am Sonntag". "Vielleicht hat das mit unserer eigenen Geschichte zu tun."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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