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Neo Rauch: "Lasse mich von Geschlechterfragen nicht leiten"

Archivmeldung vom 25.05.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 25.05.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Michael Triegel (re), Neo Rauch und Rosa Loy bei der Finissage zur Triegel-Ausstellung „Verwandlung der Götter“, Leipzig 2011 (Archivbild)
Michael Triegel (re), Neo Rauch und Rosa Loy bei der Finissage zur Triegel-Ausstellung „Verwandlung der Götter“, Leipzig 2011 (Archivbild)

Von Reinhard Ferdinand - Eigenes Werk, CC-BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=58624274

Neo Rauch lässt sich in der Kunst von Geschlechterfragen nicht leiten. Ob die Künstler Frauen oder Männer seien, habe bei der vorgenommenen Auswahl "keine Rolle gespielt", sagte Rauch am Samstag bei der Eröffnung der achten Jahresausstellung in seiner Grafikstiftung in Aschersleben auf eine entsprechende Frage.

Relevant sei ausschließlich, dass die Werke "passen". Dass tatsächlich nun nur ein Viertel von Frauen komme, könne er nicht ändern. "Ich habe nicht nachgezählt", so der Maler. Die Ausstellung unter dem Titel "Das Kollegium" zeigt bis zum Mai 2020 Werke von 19 nationalen und internationalen Künstlern aus den Jahrgängen 1934 bis 1982, die Rauch eingeladen hatte, gemeinsam mit ihm auszustellen. Darunter sind Hans Aichinger, Sebastian Burger, Hartwig Ebersbach, Rosa Loy, David Schnell oder Sebastian Speckmann. Rauch ist in Aschersleben aufgewachsen und überlässt seit 2012 der Stadt jeweils ein Exemplar der Auflagen seines graphisches Werkes. Er gilt als einer der bedeutendsten Künstler der Gegenwart.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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