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Ende der FFP2-Maskenpflicht gefordert: Laut Krankenhaushygieniker „schützen Alltagsmasken besser“

Freigeschaltet am 10.06.2021 um 08:33 durch Anja Schmitt
Gesichtsmasken
Gesichtsmasken

Bild von Bella H. auf Pixabay

Führende Krankenhaushygieniker fordern erneut, die FFP2-Maskenpflicht aufzuheben. Von schlechtsitzenden Masken geht aus ihrer Sicht eine Gefahr aus. In der „Masken-Affäre“ um die von Gesundheitsminister Jens Spahn bestellten umstrittenen Importmasken fordern die Hygieniker, die Masken sofort zu vernichten. Dies berichtet das russische online Magazin „SNA News“ .

Weiter ist auf deren deutschen Webseite dazu folgendes geschrieben: "„Die schnell geprüften FFP2-Masken sollten schnellstmöglich entsorgt werden“, erklärte der Vorstandssprecher der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH), Peter Walger, der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). „Sie gehören auch nicht in die Notfallreserve des Bundes“, sagte er zu den von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) bestellten, möglicherweise nutzlosen Importmasken.

„Zu den Importmasken liegt uns eine Fülle von Hinweisen auf ‚Fake Ware‘ vor, die die Qualitätsanforderungen im medizinischen Bereich nicht ansatzweise erfüllt, aber trotzdem zum Einsatz kommt“, so Walger.

Pflegekräfte oder Ärzte müssten, um sich selbst zu schützen, eine passgenaue Maske auswählen können. Die Dichtigkeit beim Tragen müsse individuell geprüft werden. Und es müsse gegebenenfalls geprüft werden, wie lange die Masken getragen werden könnten, erklärte der Hygieniker. Das sei in der Praxis aber nirgendwo gewährleistet.

„FFP2-Masken gehören nicht in die Hände von Laien, egal ob von Obdachlosen, Hartz-IV-Empfängern oder Vorstandsvorsitzenden“, sagte Walger. Die Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken für alle in der Öffentlichkeit sei daher „eine Fehlentscheidung“ gewesen. Bereits im März hatte die DGKH gewarnt, dass eine FFP2-Maskenpflicht eine Gefahr für die Bevölkerung sei.

Die DGKH appelliert laut ihrem Vorstandssprecher an Bund und Länder, „zur Pflicht zum Tragen einer einfachen medizinischen Maske (OP-Maske) zurückzukehren“. Selbst viele Alltagsmasken würden Laien „besser vor Corona als schlechtsitzende FFP-Masken“ schützen.

In der „Masken-Affäre“ geht es um eine große Zahl mutmaßlich minderwertiger Masken, die das Bundesgesundheitsministerium 2020 zumeist in China gekauft hatte. Laut dem Magazin „Der Spiegel“ wollte Spahn solche Masken an Obdachlose, Behinderte oder Hartz-IV-Empfänger verteilen. Nunmehr sollen die Masken für den Katastrophenfall eingelagert und nach Eintritt des Verfallsdatums vernichtet werden."

Quelle: SNA News (Deutschland)

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