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Stress bewältigen: Eine Frage der Perspektive

Archivmeldung vom 25.01.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 25.01.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Chronischer Stress schlägt sich bei vielen auf den Rücken. Bild: pixelio.de/Balzer
Chronischer Stress schlägt sich bei vielen auf den Rücken. Bild: pixelio.de/Balzer

Wünschen sich Eltern mehr Gelassenheit im Berufs- und Familienalltag, empfiehlt es sich laut Achtsamkeitscoach Tanja Misiak, zunächst die Sichtweise auf Stress zu ändern. "Mit Stress versuchen wir uns zu schützen, das heißt Stress ist nicht böse", erläutert Misiak im Apothekenmagazin "Baby und Familie". "Wichtig finde ich, dass wir unseren Stress erst einmal wertschätzen. Er meint es gut mit uns." Mit dieser Haltung könne jeder dann neue Wege finden, die ihn glücklicher machen als seine bisherige Art, mit Stress umzugehen.

Tipps und Ratgeber zur Stressprävention mit Zeitmanagement seien zwar gut und wichtig, so Misiak. "Aber sie helfen nur an der Oberfläche, wenn ich unbewusst an schwierigen Überzeugungen festhalte." Zum Beispiel, dass man sich anstrengen muss, um etwas zu erreichen oder dass man keine Hilfe in Anspruch nehmen sollte. Oder dass die Kinder sowieso nicht mitmachen werden. "Dann werde ich mich auch mit gutem Zeitmanagement in den Stress hineinmanövrieren." Deshalb komme es vielmehr darauf an, sich mit der eigenen Persönlichkeit und eingefahrenen Denk- und Verhaltensmustern auseinanderzusetzen. "Wenn wir im Alltag bewusst agieren, anstatt emotional gestresst zu reagieren, profitieren auch unsere Kinder davon."

Quelle: Wort & Bild Verlag - Baby und Familie (ots)

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