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Kongress zur Meditations- und Bewusstseinsforschung am 26./27. November 2010 in Berlin

Archivmeldung vom 19.04.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.04.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Bild: aboutpixel.de / Buddha-Statuette © adrian v
Bild: aboutpixel.de / Buddha-Statuette © adrian v

Neueste Forschungen zeigen: Meditation stärkt die Strukturen des Gehirns und fördert die gesundheitliche Selbstregulation. Der Kongress Meditation & Wissenschaft 2010 stellt aktuelle Studien zur Meditationsforschung und ihre alltagspraktische Relevanz vor. Dr. med. Eckart von Hirschhausen: „Wahrnehmung, Denken und Glücksempfinden profitieren von Meditation.“

„Meditation ist als Praxis der Bewusstseinsentwicklung wichtiger Bestandteil der Weisheitstraditionen der Welt. Inzwischen lässt sich wissenschaftlich belegen, dass Methoden zur Erhöhung der Achtsamkeit über den spirituellen Kontext hinaus Strukturen des Gehirns stärken und positiv auf die Gesundheit wirken“, so Prof. Dr. Dieter Vaitl, Leiter des Bender Institute of Neuroimaging der Universität Gießen und Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats des Kongress Meditation & Wissenschaft 2010. Der Kongress findet am 26. und 27. November 2010 in Berlin statt und zeigt auf, wie Meditation als gesundheitsförderndes Korrektiv dem Druck der postmodernen Leistungsgesellschaft entgegenwirken und Gehirnfunktionen wie Konzentration und Aufmerksamkeit verbessern kann.

Mehr graue Gehirnmasse, weniger Stress und Anspannung
„In wissenschaftlichen Untersuchungen zeigt sich bei Meditierenden eine Zunahme der grauen Gehirnmasse und eine Abnahme der für den natürlichen Alterungsprozess typischen Degenerationserscheinungen. Darüber hinaus können Meditierende ihre Aufmerksamkeit besser fokussieren, adäquater mit Erregungszuständen umgehen und ihre emotionalen Reaktionen auf äußere Einflüsse souveräner steuern“, so Prof. Dr. Dieter Vaitl. Auf dem Kongress stellen renommierte internationale Wissenschaftlerinnen und Forscher die wichtigsten Ergebnisse aus Neurowissenschaften, Psychologie, Medizin, Religionswissenschaft und Philosophie vor und illustrieren, wie Achtsamkeitsmethoden bei der Schmerztherapie, Depressionen und Abhängigkeitserkrankungen helfen, das körperliche und seelische Gleichgewicht verbessern und vor chronischen Beschwerden schützen.

Dazu Dr. med. Eckart von Hirschhausen, Arzt, Kabarettist und Gründer der Stiftung „Humor hilft heilen“, der den Kongress unterstützt: „Unser Dasein ist heute bestimmt durch ein permanentes mentales Woanders-Sein. Und das ist anstrengend. Meditation hat einen klaren Nutzen für unsere seelische Gesundheit. Sie verändert die Wahrnehmung, das Denken und das Glücksempfinden. Der Kongress Meditation & Wissenschaft 2010 gibt einen Überblick darüber, welche positiven Wirkungen Meditation in Medizin und Therapie entfalten kann, im Berufsleben und der Arbeitswelt, in der Gesellschaft und im Hinblick auf die Persönlichkeitsentwicklung. Salopp formuliert: Meditation ist deutlich besser als Rumsitzen und Nichtstun! Zu Risiken und positiven Nebenwirkungen fragen Sie bitte keinen Apotheker. Kommen Sie auf den Kongress!“

Eine Podiumsdiskussion, moderiert von dem bekannten Fernsehjournalisten Gert Scobel, beleuchtet Meditation im Hinblick auf ihre fruchtbaren Impulse für die persönliche und gesellschaftliche Entwicklung, geht der Frage nach, wie Achtsamkeit in Beruf und Wirtschaft zu einer neuen Balance führen kann und vermittelt Praxisbeispiele aus der Therapie von Burn-out und Depressionen.

Informationen zur Anmeldung und zu den Details des Programms finden sich unter: www.meditation-wissenschaft.org

Quelle: Identity Founation

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