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Eugen Brysch: Zu wenig Angebote für Todkranke

Archivmeldung vom 20.02.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.02.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: s.media / pixelio.de
Bild: s.media / pixelio.de

Schwerstkranke und Sterbende haben zwar einen Anspruch auf ambulante Versorgung, aber es fehlen Angebote. Höchstens die Hälfte der Betroffenen komme zu ihrem Recht. Ihr Anspruch auf ambulante Versorgung sei für viele Patienten "ein leeres Versprechen", kritisierte der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, im Gespräch mit den Zeitungen der WAZ-Gruppe.

Auf 8,3 Millionen Menschen in Westfalen-Lippe kommen nach den Angaben der Krankenkassen nur zwei Teams mit Pflegern und Ärzten, die auf Palliativ-Versorgung spezialisiert sind. Von den 71 Landkreisen in Bayern haben nur 13 solche Teams. In Baden-Württemberg ist die Versorgung nur in 14 von 35 Landkreisen gesichert. Der Gesundheitsausschuss im Bundestag will sich heute mit dem Stand der ambulanten Palliativ-Versorgung befassen. Patientenschützer Brysch: "Wie lange wird Gesundheitsminister Daniel Bahr diesem Systemversagen noch zuschauen? Schwerstkranke brauchen endlich praktische Hilfe."

Quelle: Westdeutsche Allgemeine Zeitung (ots)

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