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Hightech-Handprothese verleiht Fingerspitzengefühl

Archivmeldung vom 10.12.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.12.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Hand: Prothese stellt Gefühl in den Fingern wieder her. Bild: flickr.com/mnsc
Hand: Prothese stellt Gefühl in den Fingern wieder her. Bild: flickr.com/mnsc

Eine revolutionäre Handprothese ermöglicht es ihren Trägern zu fühlen, mit welcher Intensität ein Gegenstand berührt wird. Die Hightech-Hilfe ist von Forschern des Cleveland Veterans Affairs Medical Centers in Zusammenarbeit mit der Case Western Reserve University entwickelt worden. Mithilfe von 20 eingebauten Sensoren, die direkt mit den Nervenbahnen des Oberarms verbunden sind, kann das Gefühl in den Fingern wiederhergestellt werden.

"Diese Prothese lässt sich definitiv als neuartiger Ansatz im Bereich der Prothetik einzustufen. Obwohl Modelle mit Feedback schon seit einiger Zeit in Entwicklung sind, lässt sich mit dieser Methode durch die Vermeidung von Implantaten, die in den Schädel eingesetzt werden müssen, das Risiko deutlich verringern", erklärt Klemens Springer, Universitäts-Assistent des Instituts für Robotik in Linz, im pressetext-Interview.

Ältere Modelle konnten zwar über das Gehirn gesteuert werden, gaben aber keine Auskunft darüber, wie stark ein Objekt tatsächlich berührt wird. Im Gegensatz dazu werden mithilfe dieser innovativen Methode genau jene Nervenenden stimuliert, die auch ohne einer Verletzung bei einem Handmanöver zum Einsatz kämen. Der wesentliche Vorteil des Ansatzes liegt darin, dass dieser auf Dauer präzise funktioniert, während bisherige Prothesen bereits nach 18 Monaten weniger effektiv werden.

Versuch stellt Präzision unter Beweis

Die Sensibilität des Hightech-Devices wurde anhand eines simplen Versuchs demonstriert. Der Testperson Igor Spetic ist aufgetragen worden, mithilfe der Prothese den Stiel einer Kirsche zu entfernen, nachdem die Sensoren ausgeschaltet wurden. Dabei war es Spetic nicht möglich, diese einfache Handlung durchzuführen, ohne dabei die Kirsche zu zerdrücken. Als beim zweiten Durchgang die Sensoren wieder aktiviert worden waren, konnte Spetic den Stiel entfernen, ohne dabei die Kirsche zu beschädigen.

Quelle: www.pressetext.com/Carolina Schmolmüller

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