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Rauchen: Fürs Aufhören ist es nie zu spät

Archivmeldung vom 08.01.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.01.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Anja Schmitt
Titelbild Senioren Ratgeber Januar 2022
Titelbild Senioren Ratgeber Januar 2022

Bildrechte: Wort & Bild Verlag Fotograf: Wort & Bild Verlag

Plakataußenwerbung für Zigaretten ist seit diesem Jahr verboten - zum Glück. Denn Rauchen ist so schädlich, dass man am besten gar nicht damit anfängt.

Mit dem Rauchen aufhören lohnt sich immer: Das Risiko für Angina Pectoris, Herzinfarkt und Schlaganfall sinkt bereits innerhalb der ersten Tage. Nach einem Monat hat man mehr Puste, und auch das Lungenkrebsrisiko sinkt relativ schnell, schreibt das Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber".

Rauchentwöhnung ohne Hilfe klappt nur selten

Fast 130.000 Menschen sterben laut Bundesgesundheitsministerium alleine in Deutschland jährlich an den Folgen des Tabakkonsums. Viele schaffen es nicht, alleine aufzuhören. Von den Krankenkassen wird die Sucht dennoch als Lifestyle behandelt: Sie bezuschussen nur die Verhaltenstherapie zur Tabakentwöhnung, Nikotinersatzpräparate jedoch nicht.

Generell gilt: Raucher, die ohne Hilfe versuchen aufzuhören, schaffen es nur selten. Wer das Vorhaben mit der Ärztin oder dem Arzt bespricht, verdoppelt die langfristigen Erfolgschancen: Die Verhaltenstherapie in einer Tabakambulanz macht mit 30-prozentiger Wahrscheinlichkeit zum Nichtraucher. Laut einer Studie von 2019 kommt eventuell ein wenig leichter von der Kippe los, wer Ersatzprodukte mit höherer Nikotindosis wählt oder zwei Mittel kombiniert, etwa Pflaster und Kaugummis.

Am besten erst gar nicht mit dem Qualmen anfangen

Zudem gibt es Hinweise, dass es hilfreich sein könnte, bereits vor dem Rauchstopp mit dem Nikotinersatz anzufangen. Weil der die Schleimhäute reizen und Magen-Darm-Probleme verursachen kann, ist er aber nicht für jeden geeignet. Dasselbe gilt für unterstützende Arzneien, die zum Beispiel den Wirkstoff Vareniclin enthalten.

Am besten ist es, erst gar nicht mit dem Qualmen anzufangen. Unter anderem mit einer Mindestbesteuerung will die EU-Kommission die Rauchquote bis 2040 von 25 auf unter fünf Prozent drücken. Auch die Initiative "Rauchfrei leben - Deine Chance" der Bundesregierung (www.drogenbeauftragte.de/rauchfrei-leben-deine-chance) will Raucher vom Aufhören überzeugen. Helfen soll etwa ein "Ersparnisrechner".

Quelle: Wort & Bild Verlag - Gesundheitsmeldungen (ots)

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