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Röntgen am Rücken hat meist keinen Sinn

Archivmeldung vom 02.10.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.10.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Dirk Kruse / pixelio.de
Bild: Dirk Kruse / pixelio.de

Bei Rückenschmerzen wird in Deutschland nach Expertenmeinung zu viel geröngt. Die Ursache für die Beschwerden herauszufinden, sei "meist gar nicht möglich und nicht nötig", sagt die Marburger Medizinprofessorin Annette Becker, Co-Autorin der Versorgungsleitlinie Kreuzschmerz, im Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau". "Stattdessen werden Diagnosen gestellt, die eigentlich nur Zufallsbefunde sind."

Die Diagnose Verschleiß zum Beispiel habe keinen Einfluss auf die Therapie. "Stattdessen führt sie eher dazu, dass Schmerzen chronisch werden, weil die Patienten sich schonen", warnt die Expertin. Um Rückenschmerzen zu beheben, sei aber Bewegung wichtig. Zwar sei es verständlich, dass Ärzte und Patienten nach einer Erklärung für den Schmerz suchten. "Bei Rückenschmerzen hat das jedoch meist keinen Sinn."

Es gebe aber Ausnahmen. "Etwa wenn ein Bruch vorliegen könnte oder jemand keine Kraft mehr in den Beinen hat", erläutert Becker. "Wird der Schmerz mit der Zeit schlimmer, würde ich auch eine Aufnahme erwägen."

Quelle: Wort & Bild Verlag - Gesundheitsmeldungen (ots)

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