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Kölner Impfarzt kritisiert Stiko-Empfehlung zur Kreuzimpfung

Archivmeldung vom 07.07.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 07.07.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Arzt (Symbolbild)
Arzt (Symbolbild)

Bild: Tim Reckmann / pixelio.de

Der Leiter des Impfzentrums Köln, Jürgen Zastrow, hat die Ständige Impfkommission (Stiko) wegen ihrer überraschenden Empfehlung zum Kreuzimpfen kritisiert. "Nun sitzen Impfzentren und Praxen auf Tausenden Impfdosen von Astrazeneca, die sie gerne zurückgeben würden oder ansonsten vernichten müssten", sagte er der "Rheinischen Post".

Die Stiko habe der deutschen Impfkampagne erneut geschadet. "Nichts war vorbereitet, nichts wurde kommuniziert, da wurden Ärzte und Bürger alleine gelassen - schlechter hätte man es nicht machen können. Die Stiko kennt das Leben nicht und vergräbt sich in ihrem Elfenbeinturm."

Der Impfarzt forderte die Stiko auf, die Einschränkung beim Kinder-Impfen zu überdenken: "Wenn die Schüler im neuen Schuljahr Präsenzunterricht haben und die Studierenden endlich wieder in die Hörsäle kommen sollen, muss die Impfquote gerade bei jungen Menschen hochgehen." Die Europäische Arzneimittelagentur EMA habe den Biontech-Impfstoff für alle Kinder ab zwölf zugelassen. "Ich rate Eltern, ihre Kindern damit impfen zu lassen - auch ab zwölf Jahren."

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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