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Studie weist Pestizid-Belastung bei jedem zweiten Teilnehmer aus NRW nach

Archivmeldung vom 14.11.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.11.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Der Totenkopf als Symbol für giftige Stoffe
Der Totenkopf als Symbol für giftige Stoffe

Eine von den Grünen in Auftrag gegebene Analyse hat bei jedem zweiten Studienteilnehmer aus NRW Pestizide im Körper nachgewiesen. Das berichtet die Düsseldorfer "Rheinische Post", der die Regionalauswertung der Studie vorliegt. Bei der europaweiten Studie, die auf einem neuartigen Haartest beruht, wurden 148 Haarproben aus sechs europäischen Ländern auf 30 Pestizide untersucht.

Die 25 Teilnehmer aus NRW verteilen sich auf sämtliche Altersgruppen und Regionen des Landes. Der grüne Europaabgeordnete Sven Giegold sagte der Redaktion: "Die Ergebnisse sind alarmierend. Jede zweite Testperson in NRW hat substantielle Mengen endokrine Disruptoren im Körper. Die Ergebnisse müssen ein Weckruf sein, das Zulassungsverfahren für Pestizide zu verschärfen." Die Studie sei wegen der kleinen Datenbasis nicht repräsentativ. "Aber als Pilot-Studie sollte sie zumindest Anlass für eine Folgestudie auf breiterer Datenbasis sein", so der Grünen-Politiker. NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser (CDU) sagte zu der Studie: "Wir werden uns die wissenschaftlichen Kriterien und die Aussagekraft der Ergebnisse genau ansehen."

Quelle: Rheinische Post (ots)

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