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So gesund sind unsere Kinder heute

Archivmeldung vom 16.09.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.09.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: sigrid rossmann / pixelio.de
Bild: sigrid rossmann / pixelio.de

Zum zweiten Mal nach 2008 hat die Zeitschrift ELTERN gemeinsam mit der Krankenkasse DAK-Gesundheit eine repräsentative Forsa-Umfrage zur Kindergesundheit in Auftrag gegeben. Sie zeigt, was Mediziner bestätigen: Die allermeisten Kinder wachsen bei uns heute ohne große Gesundheitsprobleme auf.

So schätzen 60 Prozent der befragten Eltern (1004 Personen mit mindestens einem Kind bis 6 Jahre) die Gesundheit ihres Kindes bzw. ihrer Kinder als "sehr gut" ein. Damit nimmt offenbar auch das Selbstvertrauen der Eltern zu, berichtet ELTERN in der aktuellen Ausgabe (ab heute im Handel): In der Vorgängerstudie 2008 gaben 26 Prozent der Eltern an, es sei "schwieriger als früher, Kinder gesund großzuziehen". Heute sagen dies nur noch 16 Prozent. Zwei Drittel (66 Prozent) dagegen meinen: "Kinder sind robuster, als man denkt".

Ärzte loben den Pragmatismus der heutigen Elterngeneration und die Vernunft der großen Mehrheit. So erklären heute 90 Prozent der befragten Mütter und Väter, sie hätten "kein Problem mit Impfungen, wenn der Arzt es empfiehlt". Nur ein Prozent lehnt die Immunisierung grundsätzlich ab.

Ein erstaunliches Ergebnis der Umfrage: Insgesamt gehen Eltern mit ihrem Kind seltener zum Arzt. 2008 machten 58 Prozent vier- bis achtmal im Jahr einen Kinderarzt-Termin. Heute vereinbaren nur noch 36 Prozent so viele Termine. 30 Prozent der Eltern sagen, dass ihr Kind immer wieder Atemwegserkrankungen hat, mit der Haut gibt es bei 15 Prozent Probleme, mit den Ohren bei 10 Prozent.

Sorgen machen den Medizinern andere Probleme, nämlich sprachliche und motorische Entwicklungsstörungen. "Tatsächlich haben heute 20 Prozent der Vorschulkinder therapeutischen Förderbedarf", sagt Ulrich Fegeler vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte in ELTERN. "Sie kennen von zu Hause keine Bilderbücher, sitzen oft stundenlang vor dem Fernseher und haben kaum jemanden, der mit ihnen spricht, tobt oder spielt."

Die große Forsa-Studie "Wie gesund sind unsere Kinder?" ab 16.9. in ELTERN.

Quelle: Gruner+Jahr, ELTERN family (ots)

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