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Lärm in der Nacht schädigt das Herz massiv

Archivmeldung vom 28.01.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.01.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Lichter: laute Autobahn in der Nacht.
Lichter: laute Autobahn in der Nacht.

Bild: pixabay.com, RettungsgasseJETZTde

Eine durch Verkehrslärm gestörte Nachtruhe erhöht das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Zu diesem Schluss kommt eine neue internationale Übersichtsstudie unter Leitung des Zentrums für Kardiologie der Universitätsmedizin Mainz. Wesentliche Einflussfaktoren dabei sind die Bildung von freien Radikalen (oxidativer Stress) und Entzündungsreaktionen in Gehirn, Herz und Gefäßen. Details wurden im "Annual Review of Public Health" veröffentlicht.

Störung der inneren Uhr

Laut den Mainzer Forschern führt Nachtlärm zur Störung der inneren Uhr, der sogenannten zirkadianen Rhythmik. Doch diese stellt ein wichtiges Regulationssystem des Körpers dar, denn sie steuert abhängig von der Tageszeit einen Großteil der funktionellen, metabolischen und biologischen Parameter des Organismus. Wie der Körper also beispielsweise die Körpertemperatur, den Blutdruck, die Gedächtnisleistung oder auch den Appetit, den Energiehaushalt oder die zahlreichen Hormone und das Immunsystem regelt, hängt davon ab, ob es Tag oder Nacht ist.

Den Fachleuten nach erhöht Nachtlärm den Blutdruck, steigert die Ausschüttung von Stresshormonen und lässt die Gefäße steifer werden - allesamt wichtige Einflussfaktoren auf die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Wenn bei den Patienten bereits eine Herzerkrankung festgestellt wurde, sind insbesondere die durch Nachtfluglärm verursachten Gefäßschäden deutlich ausgeprägter. Ebenfalls medizinisch relevant sind psychische Leiden wie Depression und Angststörungen, die als Folge der negativen Emotionen hinsichtlich des Nachtlärms auftreten können. Bei Lärmerfahrung nehmen die Gefäße größere Schäden.

Quelle: www.pressetext.com/Florian Fügemann

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