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Jeder vierte Arzt will Gesundheits-Apps verschreiben

Archivmeldung vom 10.12.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.12.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
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Bild: Unbekannt / Eigenes Werk

Jeder vierte Arzt (24 Prozent) in Deutschland will in Zukunft digitale Gesundheitsanwendungen verordnen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des IT-Branchenverbands Bitkom und des Ärzteverbands Hartmannbund, die am Donnerstag veröffentlicht wurde.

Demnach haben allerdings erst zwei Prozent der Mediziner dies bereits getan. Ein Großteil der Ärzte, die bereits eine Gesundheits-App verschrieben haben oder dies tun wollen, hält diese laut Umfrage für eine sinnvolle Ergänzung zum medizinischen Standardangebot (68 Prozent). 29 Prozent sind der Meinung, dass digitale Gesundheits-Apps in bestimmten Fällen sogar konventionelle Therapien ersetzen werden. 29 Prozent der Ärzte fordern, das Angebot an Gesundheits-Apps solle schnell ausgebaut werden.

Bei den jüngeren Ärzten zwischen 25 und 44 Jahren, die Gesundheits-Apps verschreiben wollen oder dies bereits getan haben, gab dies mehr als jeder Zweite (53 Prozent) an - und damit deutlich mehr als bei den Ärzten ab 45 Jahren (elf Prozent). 28 Prozent der Ärzte wollen unterdessen auch künftig ihren Patienten keine Gesundheits-App verschreiben. Die Mehrheit aus dieser Gruppe (57 Prozent) führt Datenschutzbedenken als Grund an, weitere 41 Prozent mangelndes Vertrauen in die Technologie (41 Prozent). Mehr als jeder Dritte (37 Prozent) verfügt über zu wenige Informationen über digitale Gesundheitsanwendungen.

Datenbasis: Für die Erhebung befragte Bitkom Research im November 528 Ärzte aller Funktionen und Fachrichtungen in Deutschland, darunter Ärzte im Krankenhaus und niedergelassene Mediziner. Die Umfrage ist somit nicht repräsentativ. Dazu hätten mindestens 1.000 befragt werden müssen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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