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Institut für Tropenmedizin: Kaum Gefahr durch exotische Stechmücken

Archivmeldung vom 07.07.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 07.07.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Stechmücke
Stechmücke

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Unter den etwa 50 Mückenarten, die in Deutschland leben, sind in jüngster Zeit mit der Tigermücke und dem japanischen Buschmoskito zwei Exoten aufgetaucht, die theoretisch gefährliche Viruskrankheiten übertragen. "Die Wahrscheinlichkeit dafür ist in Deutschland aber nicht sehr hoch", beruhigt Professor Egbert Tannich vom Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin, Hamburg, im Patientenmagazin "HausArzt".

In den vergangenen Jahren sei es allerdings in Südeuropa bereits zu einigen Fällen von Denguefieber und in Italien zum Ausbruch des Chikungunya-Fiebers gekommen. Hierzulande wurden bisher nur wenige Tigermücken gefunden, in Italien sei sie bereits heimisch.

Um Einschleppungen tropischer Viruserkrankungen nach Deutschland frühzeitig zu erfassen, führt das Hamburger Institut zusammen mit verschiedenen universitären und außeruniversitären Kooperationspartnern seit April 2012 umfangreiche Überwachungsmaßnahmen durch, die vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) unterstützt werden.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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