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Carl Djerassi, Erfinder der Antibabypille, befürwortet In-vitro-Fertilisation

Archivmeldung vom 21.11.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.11.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Carl Djerassi (2009).
Carl Djerassi (2009).

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Carl Djerassi, der Erfinder der Antibabypille, findet die Diskussion um das Einfrieren von Eizellen lange überfällig. "Durch die In-vitro-Fertilisation könnten Frauen endlich Familie und Karriere zusammenbringen", sagt der 91-Jährige im Interview mit dem Familienmagazin NIDO (Ausgabe 12/2014).

Eizellen in jungen Jahren einzufrieren und erst später im Leben zu verwenden, sei derzeit die einzige Lösung, den Kinderwunsch und die Erstgeburt im Alter von Ende 30 bis Anfang 40 zu verwirklichen, so Djerassi. "Gerade in Berufsfeldern, die immer noch überwiegend männlich besetzt sind, hilft es den Frauen doch enorm, wenn sie die biologische Uhr für zehn Jahre abschalten können", erklärt der in Wien geborene und den USA aufgewachsene Sohn eines jüdischen Ärztepaars.

Djerassi zeigt sich überzeugt, dass in den nächsten zwanzig Jahren mehr und mehr junge, fruchtbare Frauen, die in Berufe mit langer Ausbildung gehen, ihre Eier einfrieren lassen würden. "Sie werden ihren Entschluss, schwanger zu werden, anschließend so lange vor sich herschieben, dass sie dann auch wirklich auf diese eingefrorenen Eier zurückgreifen müssen", prophezeit der Chemiker. "Den natürlichen Weg zur Schwangerschaft werden sie bewusst oder unbewusst verpassen."

Quelle: Gruner+Jahr, Nido (ots)

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