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Schnell wie ein Gepard: Geschwindigkeit und Schmerzen (FOTO)

Archivmeldung vom 16.09.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.09.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Die Schmerzweiterleitung im menschlichen Körper ist mit bis zu 110 km/h so schnell wie das schnellste Säugetier: Der Gepard. Bild: "obs/Bayer HealthCare Deutschland"
Die Schmerzweiterleitung im menschlichen Körper ist mit bis zu 110 km/h so schnell wie das schnellste Säugetier: Der Gepard. Bild: "obs/Bayer HealthCare Deutschland"

Der schnellste Mensch der Welt Usain Bolt lief bei seinem Weltrekordlauf von 9,58 Sekunden über 100 Meter eine Spitzengeschwindigkeit von rund 44 km/h und erreichte damit nicht einmal das Tempo eines Nilpferds. Doch in einer Disziplin kann es der Mensch locker mit Höchstgeschwindigkeiten aus der Tierwelt aufnehmen: Die Schmerzweiterleitung im menschlichen Körper ist mit rund 110 km/h in etwa so rasant wie das schnellste Säugetier der Welt, der Gepard (1). Dass eine Schmerzinformation zügig in das Gehirn kommt, ist wichtig, da Schmerzen dem Körper eine akute Gefahr signalisieren.

Akute Schmerzen sind ein wichtiges Warnzeichen des Körpers und signalisieren "Vorsicht, hier stimmt etwas nicht!". Unzählige Schmerzfühler (Nozizeptoren) stecken in unserer Haut, den inneren Organen und Blutgefäßen und reagieren auf Wärme, Kälte, Druck oder Entzündungsbotenstoffe. Ihre Signale und die entsprechenden Schmerzinformationen werden mit Rekordgeschwindigkeiten von bis zu 110 km/h über spezielle Nervenfasern, die sogenannten A-Delta- und C-Fasern, in das Rückenmark (zur Reflexauslösung) und ins Gehirn weitergeleitet (1). Das limbische System des menschlichen Gehirns ist dann für die Verarbeitung und Wahrnehmung des Schmerzes zuständig. Es werden vermehrt Nervenbotenstoffe wie Serotonin und Endorphin ausgeschüttet, wodurch es zu einer Erschöpfung dieser Botenstoffe kommen kann; die Schmerzfilter werden geöffnet und der Schmerz strömt ungehindert ins Gehirn ein. Wenn Schmerzen auftreten, gilt es, schnell zu handeln.

Quelle: Bayer HealthCare Deutschland (ots)

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