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Mehr Operationen wegen Fettleibigkeit in NRW

Archivmeldung vom 12.12.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.12.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Operation: Stromversorgung in Spitälern in Gefahr. Bild: flickr.com/Phalinn Ooi
Operation: Stromversorgung in Spitälern in Gefahr. Bild: flickr.com/Phalinn Ooi

Immer mehr Menschen lassen sich wegen ihrer Adipositas-Erkrankung operativ behandeln. Das ist das Ergebnis einer bislang unveröffentlichten Studie des BKK-Landesverbands Nordwest, über die die Düsseldorfer "Rheinische Post" berichtet.

Demnach stieg die Zahl der chirurgischen Eingriffe in Nordrhein-Westfalen zwischen 2009 und 2018 um mehr als 200 Prozent. In absoluten Zahlen waren das im vergangenen Jahr knapp 7000 Operationen. Beispiele für solche Eingriffe sind der Magenballon, das Magenband oder auch eine Verkleinerung des Magens. Im Vergleich zu anderen untersuchten Bundesländern werden in NRW auffällig viele solcher Eingriffe vorgenommen. In Mecklenburg-Vorpommern stieg die Zahl der Operationen nur um 19 Prozent, in Hamburg um 91 und in Schleswig-Holstein um 111 Prozent. Die BKK erhob zudem den Anteil der Kinder und Jugendlichen, die an Adipositas leiden. Er liegt in NRW aktuell bei vier Prozent und befindet sich damit seit vier Jahren auf einem konstanten Niveau. Hochgerechnet auf alle gesetzlichen Krankenkassen sind das rund 117.000 Kinder und Jugendliche. Seit 2009 stieg der Wert um 0,5 Prozentpunkte.

Quelle: Rheinische Post (ots)


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