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Forscher ermitteln Zusammenhang zwischen Leitungswasser und Krebs

Archivmeldung vom 04.05.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.05.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: CC0
Bild: CC0

Forscher der US-amerikanischen Umwelt-Arbeitsgruppe Environmental Working Group (EWG) haben herausgefunden, dass im Wasserversorgungssystem Kaliforniens entdeckte Schadstoffe, darunter Chemikalien, mehrere tausend Krebsfälle verursacht haben könnten. Dies berichtet der TV-Sender CNN unter Berufung auf die Zeitschrift „Environmental Health“.

Die deutsche Ausgabe des russischen online Magazins "Sputnik" meldet weiter: "Demnach soll es sich um Chemikalien wie Arsen, sechswertiges Chrom und radioaktive Elemente wie Uran und Radium handeln. Dabei sei das Krebsrisiko zum größten Teil auf Arsen zurückzuführen. Dieses könnte infolge eines natürlichen Prozesses sowie wegen Belastungen industrieller Art ins Leitungswasser gelangt sein.

Laut Kelly Reynolds, dem Direktor des Zentrums für Umwelt, Wissenschaft und Risikobewertung an der University of Arizona, gilt selbst ein sehr geringer Arsengehalt als kanzerogen.

Für 47 Prozent der vermuteten Krebsfälle sei, so die Bericht-Autoren, im Trinkwasser enthaltenes Arsen verantwortlich, etwa ein Drittel der Fälle würden mit der Nebenwirkung der Trinkwasseraufbereitung in Verbindung gebracht. Weitere 16 Prozent seien auf sechswertiges Chrom zurückzuführen.

Die Fachleute empfehlen den Verbrauchern, spezielle, zertifizierte Filter zu verwenden, die dazu dienen, gefährliche Schadstoffe aus dem Trinkwasser zu beseitigen."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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