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30,5 % der Krankenhausentbindungen per Kaiserschnitt im Jahr 2017

Archivmeldung vom 17.09.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.09.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Statistisches Bundesamt
Statistisches Bundesamt

Bild: Statistisches Bundesamt

762 343 Frauen haben 2017 in einem Krankenhaus in Deutschland entbunden. Die Zahl lag damit geringfügig über dem Niveau von 2016 (761 777). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, lag der Anteil der Krankenhausentbindungen per Kaiserschnitt im Jahr 2017 bei 30,5 %. Gegenüber dem Vorjahr blieb die Kaiserschnittrate damit unverändert.

In den meisten Bundesländern ging die Kaiserschnittrate leicht zurück. Entgegen diesem Trend nahm der Anteil der Kaiserschnittentbindungen gegenüber 2016 in sechs von sechzehn Bundesländern zu. Im Saarland war die Kaiserschnittrate mit 37,2 % am höchsten. Den niedrigsten Anteil hatte Sachsen mit 24,0 %.

Andere Geburtshilfen werden selten angewandt: Eine Saugglocke (Vakuumextraktion) wurde bei 5,9 % der Entbindungen im Jahr 2017 eingesetzt, eine Geburtszange bei 0,3 % der Entbindungen. Im Jahr 2017 führten 672 von 1 942 Krankenhäusern in Deutschland Entbindungen durch. Das entsprach einem Anteil von 34,6 % aller Krankenhäuser. Im Vorjahr hatte der Anteil bei 35,4 % gelegen. 777 820 Kinder (einschließlich Zwillings- und Mehrlingsgeburten) wurden im Jahr 2017 im Krankenhaus geboren, 937 mehr als im Jahr 2016. Der Anteil der lebend geborenen Kinder betrug in beiden Jahren 99,7 %.

Quelle: Statistisches Bundesamt (ots)

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