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Ist zu viel Saft trinken gefährlich?

Archivmeldung vom 18.05.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.05.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: CC0
Bild: CC0

Amerikanische Forscher von der Emory University und der Cornell University in den USA haben festgestellt, dass der Konsum sogar von frisch gepressten Fruchtsäften der Gesundheit schaden und zum vorzeitigen Tod führen kann – ebenso wie der Konsum von Cola oder Limonade. Die Studie ist im Journal of the American Medical Association (JAMA) veröffentlicht worden.

Die deutsche Ausgabe des russischen online Magazins "Sputnik" schreibt weiter: "Die Fachleute haben das Leben von 13.400 Menschen beobachtet, die berichtet hatten, wie oft sie verschiedene süße Getränke konsumieren. Innerhalb von sechs Jahren hatten die Wissenschaftler 1000 Todesfälle wegen unterschiedlicher Ursachen fixiert und 168 Todesfälle wegen der ischämischen Herzkrankheit. Die Fachleute verglichen die Kennwerte der Sterblichkeit derjenigen, die fünf Prozent (und weniger) der erforderlichen Kalorien pro Tag aus süßen Getränken, darunter aus Säften, bekommen hatten, und derjenigen, bei denen es zehn Prozent (und mehr) waren. Dabei stellte sich heraus, dass die letzte Gruppe – im Vergleich zur ersten – einen Risikokoeffizient der Sterblichkeit an der ischämischen Herzerkrankung 1,44 und an anderen Krankheiten – 1,14 gehabt hatte.

Die Wissenschaftler haben errechnet, dass alle zusätzlichen 360 Milliliter süße Getränke, darunter Säfte, das Todesrisiko um den Koeffizient 1,24 und 1,11 jeweils erhöht hätten. Dabei betonten die Fachleute, dass ein Risiko auch in dem Fall bestehe, wenn hundertprozentige Säfte getrunken werden.

„Obwohl solche Fruchtsäfte einige Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe enthalten, sind ihre vorwiegenden Bestandteile Zucker und Wasser. Selbst dann, wenn der Zucker im Saft auf natürliche Weise entsteht und nicht bei der Zubereitung zugefügt wird, ist der Schaden davon im Grunde genommen gleich, weil die biochemische Antwort beim Metabolismus ähnlich ist“, zitiert „Daily Mail“ die Forscher.

Nach Worten des Doktors Gunter Kuhnle werden frischgepresste Fruchtsäfte oft als gesunde Alternative zu den gesüßten Getränken betrachtet. Allerdings bestehe von solchen Getränken mehr Schaden als Nutzen.

„Fruchtsäfte sind ein schlechter Ersatz für den praktischen Konsum von Obst, weil es viel leichter ist, sie maßlos zu konsumieren. So wird ein Glas Orangensaft – 150 Milliliter – beispielsweise aus ungefähr zwei Orangen gemacht. Aber wir essen eine Orange viel länger auf, als wir den daraus gepressten Saft austrinken“, ergänzte der Forscher.

Zuvor hatten die Forscher betont, dass trotz eines bestimmten Schadens, die die Fruchtgetränke der Gesundheit wegen ihres großen Zuckergehalts zufügen, sie den Zustand der Blutgefäße positiv beeinflussen würden."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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