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Studie: Ungesunde Ernährung tötet mehr Menschen als Tabak

Archivmeldung vom 04.04.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.04.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: CC0
Bild: CC0

Das US-Forscherteam um Ashkan Afshin von dem Institute for Health Metrics and Evaluation (IMHE) hat herausgefunden, dass ungesunde Ernährungsweise zu mehr Todesfällen als das Rauchen führt. Die Ergebnisse der Studie wurden im Fachblatt „The Lancet“ veröffentlicht.

Die deutsche Ausgabe des russischen online Magazins "Sputnik" schreibt weiter: "Weltweit gesehen sterben elf Millionen Menschen jedes Jahr an den Folgen schlechter Ernährung. Das entspreche etwa jedem fünften Todesfall, heißt es. Dem Tabakkonsum werden im selben Zeitraum acht Millionen Todesfälle zugeschrieben, dem Bluthochdruck – 10,4 Millionen.

Als die größten Risikofaktoren, die auf ungesundes Essen zurückzuführen seien, gelte zu niedriger Konsum von Vollkornprodukten, Nüssen und Gemüsen sowie zu hohe Aufnahme von Salz, zuckerhaltigen Getränken und Transfettsäuren.

Im internationalen Vergleich rangiert Deutschland mit den Folgen ungesunder Ernährungsweisen auf Platz 38 von den 195 berücksichtigten Staaten. Der Untersuchung zufolge ernähren sich die Menschen in Israel, Frankreich und Spanien am gesündesten. Am Ende der Liste stehen die Marshallinseln, Afghanistan und Usbekistan (Plätze 193 bis 195)."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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