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Digitalexperte fordert Technisches Hilfswerk für gefährdete öffentliche Infrastruktur

Archivmeldung vom 11.01.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.01.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bild: setcookie / pixelio.de
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Manuel Atug, Fachmann für den Schutz sogenannter Kritischer Infrastruktur, spricht sich für die Schaffung eines Cyberhilfswerk analog zum Technischen Hilfswerk im Katastrophenschutz aus. Im Gespräch mit der in Berlin erscheinenden Tageszeitung nd.DerTag sagte Atug: "Wir wollen Cyberresilienz in der Kritischen Infrastruktur."

Die von ihm vorgeschlagene Institution müsse eine neutrale sein, mahnte Atug, der sich in der von ihm mit gegründeten Arbeitsgemeinschaft Kritische Infrastruktur (AG KRITIS) für den Aufbau einer solchen freiwilligen digitalen Reparaturorganisation analog zu Feuerwehr und THW engagiert.

Atug wies auch darauf hin, dass Schwachstellen in der digitalen Infrastruktur "Begehrlichkeiten bei Sicherheitsbehörden" auslösen. Diese würden Sicherheitslücken teils bewusst offen halten, statt bei ihrer Schließung zu helfen. "Das ist eine Praxis, die wir nicht wollen", betonte Atug. Er plädiert dafür, dass ein CHW wie das THW "den völkerrechtlichen Status als Nichtkombattant" erhält, "der weder angreift noch angegriffen werden darf".

Manuel Atug ist Informatiker und seit mehr als 20 Jahren ist er im Bereich der Informationssicherheit tätig. Er befasst sich mit den Themen Kritische Infrastruktur, Hackback, Ethik und Katastrophenschutz. Ehrenamtlich engagiert sich Atug unter anderem im Chaos Computer Club und dem Deutschen Komitee Katastrophenvorsorge.

Quelle: nd.DerTag / nd.DieWoche (ots)

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