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Hackerangriffe auf elektronischen Brief der Deutschen Post

Archivmeldung vom 02.12.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.12.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
E-Postbrief Logo
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Die Deutsche Post hat seit dem Start des E-Postbriefs Angriffe von Hackern abwehren müssen. "Auch bei uns gab es Angriffsversuche, die wir aber erfolgreich abwehren konnten", sagte der Projektleiter für den E-Postbrief, Georg Rau, den Zeitungen der Essener WAZ-Mediengruppe. "Jeden Tag kann der nächste Angriff kommen. Darauf sind wir vorbereitet", fügte der Post-Manager hinzu. Der elektronische Brief der Deutschen Post ist Mitte Juli an den Start gegangen. Mit dem Produkt will der Bonner Konzern das Briefgeheimnis ins Internet transportieren.

Rau zeigte sich mit der Resonanz der Kunden auf den E-Postbrief zufrieden. "Wir haben Anfang November die Millionen-Schwelle überschritten und bekommen täglich mehr Zulauf", sagte der Post-Manager. "Wir haben auch schon weit mehr als 100 große Geschäftskunden unter Vertrag, darunter zahlreiche Versicherungen, Krankenkassen, Banken und Sparkassen. Weitere 100 Verträge sind unterschriftsreif." Seit Anfang November hätten sich auch mehrere Tausend kleinere Gewerbekunden angemeldet.

Die Deutsche Post erwäge nun, das Geschäftsmodell E-Postbrief auch ins Ausland zu transportieren. "Wir machen uns Gedanken über eine Internationalisierung und können uns Partnerschaften und Lizenzgeschäfte im Ausland vorstellen", sagte Rau. "Aber ganz einfach ist das nicht, denn wir müssen unsere Nutzer zuverlässig registrieren können. Ausländische Postgesellschaften zeigen bereits ein hohes Interesse an möglichen Kooperationen." Als europäische Länder, die beim Thema sichere Post im Internet schon weit seien, nannte Post-Manager Rau Dänemark, Italien und die Schweiz.

Quelle: Westdeutsche Allgemeine Zeitung

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