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Labor-Test: Gute Noten fürs iPad 3G

Archivmeldung vom 22.05.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.05.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Apple iPad Bild: matt buchanan
Apple iPad Bild: matt buchanan

Ab 28. Mai ist es soweit: Dann ist das iPad in Deutschland erhältlich. In den USA ist der handliche Tablet-PC bereist ein Verkaufshit. Laut Hersteller Apple gibt es schon über eine Million iPad-Besitzer, die mit dem Gerät im Internet surfen, E-Mails schreiben, Filme schauen und Musik hören.

In Deutschland wird es das iPad ab Verkaufsstart gleich in zwei Versionen geben: als günstigere Variante nur mit WLAN (ab rund 500 Euro) oder als 3G-Modell mit WLAN, UMTS und GPS (ab rund 600 Euro). Zum US-Verkaufsstart Anfang April hatte COMPUTERBILD bereits die günstigere WLAN-Variante getestet (Note: 2,78), jetzt nahmen die Experten auch das neue iPad 3G im Labor genau unter die Lupe. Insgesamt schaffte das iPad 3G im COMPUTERBILD-Test die Note "gut" (2,41). 

Mit seiner Akkulaufzeit schlägt das iPad 3G jedes Notebook: In Bereitschaft hält es mehrere Wochen durch, beim Musikhören mit abgeschaltetem Bildschirm 36 Stunden. Zwar reduziert eine dauerhafte UMTS-Verbindung die Akku-Laufzeit, aber selbst beim Dauersurfen per UMTS macht der Akku erst nach sieben Stunden schlapp, bei Internet per WLAN hält er sogar noch eine Stunde länger durch. Einen guten Eindruck hinterlässt auch die UMTS-Übertragungsgeschwindigkeit von 6850 kbps (Kilobits pro Sekunde), das WLAN-Tempo durch eine Wand ist mit 17,52 Mbps (Megabits pro Sekunde) allerdings vergleichsweise langsam. Zum Vergleich: Kleine Netbooks schaffen bei dieser Disziplin im Durchschnitt rund 25 Mbps, Notebook sogar oft mehr als 30 Mbps.

Die Qualität des Bildschirms ist detail- und kontrastreich, die Ortsbestimmung durch das GPS-Modul und Mobilfunksender in der Nähe klappte selbst in Gebäuden erstaunlich schnell und die E-Mail-/Internet-Funktionen sind gut an den größeren Bildschirm angepasst. Allerdings fehlt auch bei dem 3G-Modell ein Speicherkarteneinschub, um Fotos direkt auf das Gerät zu laden - das geht nur mit Zubehör oder - umständlicher - über die Apple-Software iTunes. Ohne die geht beim iPad sowieso fast nichts.

Im Gegensatz zum iPhone gibt es beim iPad in Sachen Mobilfunk keine SIM- oder Netz-Sperre. Deshalb lässt sich das Gerät mit Datentarifen beliebiger Anbieter nutzen. Bei der Bestellung im Apple-Shop selbst stehen nur Tarife von Telekom, Vodafone oder O2 zur Auswahl. Für die meisten Normalnutzer lohnt sich hier der Blue M-Tarif von O2, der für 15 Euro monatlich 1 Gigabyte Datenvolumen bietet. Die Tarife von Vodafone und Telekom sind vergleichsweise teuer, beispielsweise kostet der Telekom-Tarif "T-Mobile Xtra Web'n'Walk Flat Special" für drei Gigabyte Datenverkehr satte 34,95 Euro pro Monat. Die Anbieter liefern für das iPad eine neuartige Micro-SIM-Karte, normale Handykarten passen nicht.

Alternativ kann man aber auch getrennt vom iPad-Kauf einen passenden Tarif buchen und die SIM-Karte selbst ins iPad einlegen. Den günstigsten Tarif für Gelegenheitsnutzer bietet ab Juni Fonic: ohne Grundgebühr fallen pro genutzten Tag 2,50 Euro an. Dank eingebauter Kostenbremse kostet Surfen auch bei mehr als zehn Tagen pro Monat maximal 25 Euro.

Der iPad-Boom hat auch andere Hersteller unter Druck gesetzt, vergleichbare Geräte zu liefern. Die meisten Informationen gibt es von vier Geräten: Joojoo Pad, WeTab, Archos 9 und Lenovo U1.

Quelle: COMPUTERBILD

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