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Apple-Chef bekennt sich zu Datenschutz nach deutschem Muster

Archivmeldung vom 02.03.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.03.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Tim Cook Bild: Mark Mathosian, on Flickr CC BY-SA 2.0
Tim Cook Bild: Mark Mathosian, on Flickr CC BY-SA 2.0

Der Vorstandschef des US-Elektronikkonzerns Apple, Tim Cook, bekennt sich zum Datenschutz nach deutschem Muster. "Ich fühle mich den Deutschen sehr nah, weil sie meine Ansichten zum Schutz der Privatsphäre teilen", sagte Cook der "Bild am Sonntag". "Wir lesen Ihre E-Mails nicht, wir lesen Ihre Textnachrichten nicht - und wir finden es inakzeptabel, wenn jemand das tut", erklärte Cook für sein Unternehmen.

Er wolle schließlich auch nicht, "dass jemand bei mir mitliest", sagte der Apple-Chef. "Jedes Mal, wenn wir um Daten bitten, dann dazu, um unsere Produkte zu verbessern", sagte Cook. "Und die Nutzer haben ein Recht, dies jederzeit zu unterbinden."

Cook zufolge unterliege auch der Bezahldienst Apple Pay, der im Oktober 2014 in den USA startete und bei dem das iPhone die Kreditkarte ersetzt, den Apple-Datenschutzrichtlinien. Man habe "Apple Pay bewusst so konzipiert, dass wir nicht wissen, wo Sie etwas kaufen, wie viel Sie bezahlen oder was Sie kaufen", versicherte Cook. Er hoffe, "dass dies zum Industrie-Standard wird".

Der Apple-Chef ist zudem davon überzeugt, dass die neue Apple-Uhr, die im April auf den Markt kommt, so bahnbrechend sein wird wie zuvor der iPod, das iPhone oder das iPad. Er selbst trage die Apple-Uhr bereits "den ganzen Tag, wenn ich im Gym bin, bei der Arbeit und zu Hause". Die Uhr misst alle körperlichen Aktivitäten, erfasst beim Sport den Kalorienverbrauch über den normalen Stoffwechsel hinaus oder überträgt im Fitnessstudio Musik an einen kabellosen Kopfhörer.

Cook fühle sich "dadurch nicht unter Druck gesetzt", dass er als Apple-Chef das Erbe des verstorbenen Firmen-Mitgründers Steve Jobs antritt. "Was ich fühle, ist, dass Apple auf der Welt ist, um Produkte zu bauen, die das Leben der Menschen bereichern. Ich versuche, meine Energie in die Bereiche einzubringen, bei denen ich glaube, besonders gut helfen zu können. Ich habe erlebt, wie Steve das tat und niemand hat das so gut gemacht wie er."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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