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Heimroboter eilt Älteren blitzschnell zu Hilfe

Archivmeldung vom 17.01.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.01.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Intelligenter Roboter RAS beim Test mit einer Studentin.
Intelligenter Roboter RAS beim Test mit einer Studentin.

Bild: wsu.edu

Forscher der Washington State University (WSU) haben einen mobilen Roboter entwickelt, der Menschen mit Demenz oder anderen Behinderungen zur Hand geht. Er soll so fit sein, dass viele Menschen, die nicht mehr ohne Betreuung auskommen, in ihrer Wohnung oder ihrem Haus bleiben können.

Praktische Terminerinnerung

Das "Robot Activity Support System" (RAS) nutzt Sensoren, die in einem Smart Home installiert sind. Das haben die Forscher eingerichtet, um RAS testen zu können. Die Sensoren registrieren den Ort, an dem der oder die Bewohner gerade sind, was sie tun und ob sie Unterstützung brauchen.

Der Roboter navigiert autonom und umrundet Hindernisse, um zu seinem "Herrchen" oder "Frauchen" zu kommen. Er bietet Videos an, in denen einfache Handreichungen, die die Behinderten nicht mehr schaffen, in einfachen Bildern gezeigt werden. Er erinnert die Bewohner daran, Medikamente pünktlich einzunehmen und führt sie gleich zum Medikamentenschrank - oder in die Küche, um etwas zu essen.

Pflanzen gießen, Hund ausführen

"RAS kombiniert den Komfort, den ein Service-Roboter bietet, mit der an der WSU entwickelten Kontrolltechnik, sodass er die Menschen, denen er zugeteilt ist, genau dann unterstützen kann, wenn sie Hilfe brauchen", sagt Bryan Minor, der gerade am WSU-Institut für Elektrotechnik und Computerwissenschaften promoviert hat. Gemeinsam mit Institutsleiterin Diane Cook hat er den Roboter und die zugehörige Software entwickelt.

Cook und Minor haben das System mithilfe von 26 Studenten getestet. RAS hatte drei Aufgaben: Er musste "seinen" Menschen darauf vorbereiten, den Hund auszuführen, ihm helfen, zur rechten Zeit seine Medikamente mit Wasser einzunehmen und die Pflanzen in der Wohnung zu gießen. Wenn das System feststellte, dass der Bewohner eine Aufgabe, die anstand, nicht anpackte oder Probleme bei der Bewältigung hatte, bekam RAS eine Botschaft, dass er helfen solle. Der Roboter nutzte dann den Plan der Wohnung und seine Sensoren, um den oder die Hilfsbedürftigen zu finden und zu unterstützen, meist mit einem kleinen Film.

Quelle: www.pressetext.com/Wolfgang Kempkens

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