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Webseite bezahlt Frauen fürs Zocken mit Männern

Archivmeldung vom 25.03.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 25.03.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Mädchen werden fürs Zocken bezahlt. Bild: gamecrush.com
Mädchen werden fürs Zocken bezahlt. Bild: gamecrush.com

Die Webseite GameCrush www.gamecrush.com bezahlt Frauen dafür, dass sie mit Männern Videogames spielen und in Live-Chats einsteigen. Nach einer Art Telefonsex-Prinzip werden die männlichen Gamer für das Vergnügen zur Kasse gebeten. "Eine Art Gaming-Äquivalent dazu, einer Frau ein Getränk zu spendieren", sagen die Entwickler von GameCrush.

Ein Spieler muss Punktekontingente kaufen - 500 Punkte kosten 8,25 Dollar - und kann diese dann in Spielzeit mit einem "PlayDate" investieren. Will jemand bekannte Xbox-Games wie zum Beispiel Modern Warefare 2, Gears of War 2 oder Halo 3 mit einem Mädchen bzw. einer Frau spielen so kosten zehn Minuten rund 400 Punkte. PC-Games gibt es auch günstiger, wie Cnet berichtet.

Einladung zum PlayDate

Ist ein Spieler an einem PlayDate interessiert, so kann er durch die verschiedenen Profile der angemeldeten weiblichen Teilnehmer stöbern und eine Einladung zum Videogaming schicken. Als Spiele sind derzeit Xbox-Titel und eigene Angebote von GameCrush verfügbar. Laut den Entwicklern soll es aber bald auch die Integration von PS3 und Wii geben.

Nimmt die Frau die Gaming-Einladung an, kann sie ihren Status auf "flirty" oder "dirty" setzen und damit entsprechende Signale senden. Das Videospiel-Paar kann dann chatten, zocken oder beides gleichzeitig - solange das Punktekonto reicht. Wenn die Zeit abgelaufen ist, wird dem Spieler vorgeschlagen, die restlichen 100 Punkte als Trinkgeld zu geben. Danach können die virtuellen Punkte in echtes Geld umgetauscht werden.

Bewertung

Nach einem PlayDate kann der Spieler dieses nach verschiedenen Kriterien bewerten - darunter beispielsweise der Flirtfaktor, damit künftige Interessenten wissen, was sie von dem jeweiligen Mädchen erwarten können. Inwieweit das GameCrush-System nützlich sein kann, sei dahin gestellt. Auf den ersten Blick lehnt es sich an alte Klischees und Vorbilder wie Telefonsexdienste und Escortservices an. Für jene Frauen, die es nicht weiter stört, sich in gewisser Weise zu verkaufen, könnte GameCrush aber auch eine Möglichkeit bieten, Aufmerksamkeit in der Männerwelt zu erfahren.

Quelle: pressetext.deutschland (Claudia Zettel)

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