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Wi-Fi-Antennen folgen Kunden auf Schritt und Tritt

Archivmeldung vom 09.03.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.03.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Markt: Wi-Fi-Antennen verfolgen Kunden. Bild: pixelio.de, O. Fischer
Markt: Wi-Fi-Antennen verfolgen Kunden. Bild: pixelio.de, O. Fischer

Konsumenten werden in Geschäften zunehmend über Wi-Fi-Antennen verfolgt. Diese messen die Anzahl der Kunden, die das Geschäft betreten, die Dauer des Aufenthalts und den zurückgelegten Weg der Kunden durch den Supermarkt. Die Antennen, entwickelt von Euclid Analytics, nehmen jedes Smartphone-Signal in der Nähe des Marktes auf. Mit Hilfe der Datensammlung erfahren Einzelhändler, ob Menschen am Unternehmen vorbeigehen oder es betreten. Bei großen Betrieben können Geschäftsführer zudem sehen, welchen Weg die Konsumenten durch den Markt gegangen sind. Die drei Jahre alte Firma Euclid Analytics hat bereits 50 Mio. Handy-Signale in 4.000 Lokalitäten gesammelt und zählt rund 100 Großkunden wie beispielsweise HomeDepot.

Ein Ziel der Technologie ist es, aufgrund der Wegverfolgung eine bessere Platzierung von Low- und High-Profit-Produkten zu bestimmen. Die Geschäfte erhalten nur anonyme Daten von Euclid, damit die Privatsphäre individueller Personen nicht unter der Technologie leidet.

"Das sogenannte 'Kunden-Tracking' stellt die Zukunft dar, denn mit Technologien lassen sich deren Interessen und Ansprüche besser feststellen", erklärt Oliver Kenn, Geschäftsführer von on tour Marketing, im Interview mit pressetext. Je besser Produkte platziert würden, umso besser würden sie auch verkauft.

Das Tracking sei in der Online-Welt ebenfalls eine beliebte Vorgehensweise, um Konsumenten mit entsprechenden Angeboten zu beschicken. "In Supermärkten funktioniert es ähnlich, wodurch die Kunden einen Mehrwert bekommen", so der Fachmann. Auch in Europa wird das Kaufverhalten in unterschiedlichen Ländern wie Österreich oder Russland nachverfolgt. "Die Bekanntheit ist jedoch noch nicht da", sagt der Experte.

Angemessener Umgang mit Daten

Um den Datenschutz zu gewährleisten, müssen Unternehmer mit den gesammelten Informationen allerdings so umgehen, dass es für Kunden nicht schädlich ist. "Wenn Produkte für die Konsumenten interessant und relevant sind, dann ist die Methode akzeptabel", schließt Kenn ab.

Quelle: www.pressetext.com/Andreea Iosa

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