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COMPUTERBILD und Partner machen gegen Botnetze mobil

Archivmeldung vom 11.09.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.09.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Bernd Boscolo / pixelio.de
Bild: Bernd Boscolo / pixelio.de

Millionen Privat-PCs werden für Straftaten missbraucht, ohne dass deren Nutzer etwas merken: Kriminelle schleusen raffinierte Schädlinge ein, um die PCs fernzusteuern und zu willenlosen Robotern zu machen - zu "Bots". Die infizierten PCs versenden Viren, Spam oder attackieren gar staatliche Computernetze oder Wirtschaftsunternehmen.

In einer deutschlandweiten Aktion machen das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, COMPUTERBILD und weitere Partner jetzt gegen solche Botnetze mobil (Heft 20/2010, ab Samstag im Handel erhältlich).

COMPUTERBILD und der Virenspezialist Avira haben mit Unterstützung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und dem Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V. (eco) eine Anti-Bot-CD entwickelt: Das DE-Cleaner Rettungssystem spürt Bots auf dem Computer auf und vernichtet sie (auf der aktuellen COMPUTERBILD Heft-CD/DVD enthalten).

Zweifellos besteht dringender Handlungsbedarf: "Botnetze sind aktuell die größte Gefährdung für das Internet und die daran angeschlossenen Infrastrukturen", sagte Innenminister Dr. Thomas de Maizière im Gespräch mit COMPUTERBILD. Zwei Drittel des weltweiten E-Mail-Aufkommens bestehen aus unerwünschten und teils gefährlichen E-Mails, die durch Botnetze verschickt werden. Deutschland liegt laut Symantec an der Spitze der botverseuchten Länder Europas. Der Staat stellt deshalb zwei Millionen Euro für den Kampf gegen Botnetze zur Verfügung. Der Innenminister appelliert aber auch an die Verantwortung der Bürger: "Die Nutzer sollten mehr tun. Sie können es auch, etwa durch den Einsatz einer Firewall und eines Virenscanners, die auf dem aktuellen Stand sind. Wichtig ist außerdem, dass die Nutzer die von den Herstellern des Betriebssystems und der Anwendungssoftware bereitgestellten Updates zeitnah einspielen." Denn ist der PC unzureichend geschützt, reicht mitunter schon der Besuch einer harmlosen Internetseite und er ist infiziert.

Quelle: COMPUTERBILD
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