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Holtzbrinck will weiter an StudiVZ festhalten

Archivmeldung vom 10.04.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.04.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
VZ-Netzwerke
VZ-Netzwerke

Trotz rückläufiger Nutzerzahlen von StudiVZ will Holtzbrinck Digital weiterhin an den VZ-Netzwerken festhalten und abermals investieren: Bis zum Relaunch im Sommer rechne man zwar weiterhin mit rückläufigen Nutzerzahlen, sagte Markus Schunk, Geschäftsführer von Holtzbrinck Digital, der Tageszeitung "Die Welt", "aber wir setzen darauf, dass VZ mit der Neuausrichtung wieder wachsen wird."

Man wisse zwar, dass man mit Facebook niemals werde mithalten können. Dennoch werde man - unter anderem auch durch Marketinginvestitionen - versuchen, in der Nische ein Alternativangebot aufzubauen. Dieses soll zum einen durch einen überzeugenden Daten- und Jugendschutz, zum anderen durch speziell auf die jungen Zielgruppen zugeschnittene Angebote punkten.

Die VZ-Netzwerke mit ihren Ablegern Schüler VZ und Mein VZ, für die Holtzbrinck 2007 mehr als 80 Millionen Euro ausgegeben haben soll, waren ehedem Marktführer in Deutschland, wurden aber schnell von Facebook überholt. Das erneute Investment in das soziale Netzwerk ist für Holtzbrinck-Manager Schunk Teil einer Strategie, im Zuge derer er sich künftig auf drei Wachstumsbereiche konzentrieren will -Angebote mit Lokalbezug wie myhammer.de, Bildungs- und Contentangebote. Auch an der Onlinepartnerschaftsvermittlung Parship will er, anders als vielfach spekuliert wurde, festhalten: "Das Unternehmen ist als Mutter aller Online-Partnervermittlungen Marktführer und zudem profitbal - warum sollten wir da also rausgehen?", so Schunk.

Studi-VZ-Verkauf an Facebook scheiterte an Datenschutzauflagen

Die Verlagsgruppe Holtzbrinck hat mit dem Gerücht aufgeräumt, den Verkauf seiner kriselnden VZ-Netzwerke an Facebook-Chef Mark Zuckerberg vor Jahren leichtfertig ausgeschlagen zu haben. "Es ist ja nicht so, wie es oft dargestellt wird, dass wir das Potenzial von Facebook nicht gesehen hätten", sagte Markus Schunk, Chef von Holtzbrinck Digital, der Tageszeitung "Die Welt". Obwohl man von Anfang an die große Zukunft von Social Networks gesehen habe, habe man sich nach anfänglichem Zögern am Ende doch für einen Verkauf an Zuckerberg entschieden. "De facto waren die Verkaufsverhandlungen auch sehr weit fortgeschritten. Dass es am Ende doch nicht dazu kam, lag aber nicht an uns, sondern an datenschutzrechtlichen Auflagen gescheitert, die wir gar nicht beeinflussen konnten", so Schunk. Zuckerberg soll Holtzbrinck damals im Gegenzug eine Beteiligung an Facebook angeboten haben - die auch angesichts des bevorstehenden Börsengangs des US-Unternehmens heute wohl Milliarden wert wäre. Schunk lässt sich von dem Gedanken daran aber heute nicht beeindrucken: "Ja, so ist das nun mal", sagte er. "Aber wenn ich mir all die Verkäufe anschaue, die wir vollzogen haben in den vergangenen Jahren, dann waren wir doch auch ohne den Facebook-Deal sehr erfolgreich."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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